#Cari­Walks: GESPRÄ­CHE MIT MEN­SCHEN IN BEWEGUNG

Cordual Spangenberg_ Christoph Grätz
Cor­du­la Span­gen­berg Chris­toph Grätz 30.03.2021

Die Cari­tas im Ruhr­bis­tum hat ein neu­es Pod­cast-For­mat ent­wi­ckelt „Cari­Walks — Gesprä­che mit Men­schen in Bewe­gung“. Hier erzäh­len Men­schen in und außer­halb der Cari­tas, was für sie Soli­da­ri­tät und Zusam­men­halt bedeutet. 

„Cari­Walks“ erscheint zum aktu­el­len Kam­pagn­en­the­ma der deut­schen Cari­tas #Das­Ma­chen­Wir­Ge­mein­sam. „Die Idee von Cari­Walks ist, mit Men­schen über Soli­da­ri­tät und Zusam­men­halt ins Gespräch zu kom­men. Wir besu­chen unse­re Gesprächs­part­ner am Arbeits­platz oder pri­vat, und gehen – Coro­na-bedingt auf Abstand – drau­ßen mit ihnen ein Stück spa­zie­ren“, erklärt Chris­toph Grätz, der die Idee zu Cari­Walks hatte. 
In der ers­ten Epi­so­de spricht er mit Niko von Dwin­ge­lo-Lüt­ten, der als Bun­des­wehr­sol­dat zum Bot­tro­per Alten­heim St. Hed­wig abkom­man­diert wur­de, um dort Mit­ar­bei­ten­de und Besu­cher auf Coro­na zu tes­ten. „Die Bun­des­wehr ist nicht immer Everybody’s Dar­ling, aber hier wer­den wir super auf­ge­nom­men“, sagt der 28-Jäh­ri­ge Sol­dat.„Nicht erst die Coro­na-Kri­se zeigt, wie wich­tig Gemein­sam­keit und Soli­da­ri­tät für den Zusam­men­halt in unse­rer Gesell­schaft sind. Unse­re Gäs­te sind Men­schen in und außer­halb der Cari­tas. Wir fra­gen nach ihren Wün­schen, Träu­men und Ideen um unse­re Gesell­schaft soli­da­ri­scher zu machen. Was kann jeder Ein­zel­ne tun, um einer Spal­tung unse­rer Gesell­schaft ent­ge­gen­zu­wir­ken?“, erklärt Chris­toph Grätz. „Ich hat­te das Glück, mich gleich in der ers­ten Epi­so­de mit einem Men­schen zu unter­hal­ten, der sei­ne Beru­fung offen­bar gefun­den hat und mit Leib und See­le sei­ne Arbeit tut.“ 

Ein­satz der Bun­des­wehr ent­las­tet Pflegepersonal

Niko von Dwin­ge­lo-Lüt­ten: „Wir ent­las­ten mit unse­rem Ein­satz das Pfle­ge­per­so­nal. Die Bewoh­ner tes­ten wir aber nicht“, sagt der Sol­dat, „wir wol­len sie nicht ver­un­si­chern mit unse­rer Uni­form, denn sie haben viel­leicht frü­her ganz ande­re Erfah­run­gen mit dem Mili­tär gemacht als die Jün­ge­ren.“ 13-Stun­den-Schich­ten leis­tet die Trup­pe im Alten­heim St. Hed­wig. „Die lan­gen Schich­ten sind wir gewohnt. Aber unter Coro­na-Voll­schutz – das ist sehr anstren­gend“, sagt von Dwin­ge­lo-Lüt­ten. Die Kame­ra­den sei­en aber den­noch froh, Direkt­hil­fe leis­ten zu kön­nen: „Wir Sol­da­ten haben die Pflicht, soli­da­risch zu sein. Wir haben die Man­power und hel­fen, wenn es gebraucht wird“, sagt der frisch ver­hei­ra­te­te wer­den­de Vater, der sich „beim Bund“ auf 20 Jah­re ver­pflich­te­te, „weil ich immer wuss­te, was wir an unse­rem Land haben, und weil ich des­halb etwas zurück­ge­ben will“. 

„Wir brau­chen eine ande­re Dis­kus­si­ons­kul­tur, denn wir rut­schen ins Extre­me ab. Ein­fach zuhö­ren: Eine ande­re Mei­nung ist nicht auto­ma­tisch falsch.“ 

Von Dwin­ge­lo-Lüt­tens Extra-Tipp für mehr Gemein­sinn im Zusam­men­le­ben: „Wir brau­chen eine ande­re Dis­kus­si­ons­kul­tur, denn wir rut­schen ins Extre­me ab. Ein­fach zuhö­ren: Eine ande­re Mei­nung ist nicht auto­ma­tisch falsch.“ 

Nico von Dwin­ge­lo-Lüt­ten tes­tet im Bot­tro­per Alten­heim St. Hed­wig Mit­ar­bei­ten­de und Besu­cher (Foto: Cari­tas Essen, Chris­toph Grätz)

Hier geht es zum Pod­cast CariWalks.

Bei­trag teilen:

Kom­men­ta­re

Schrei­be einen Kom­men­tar

Dei­ne E‑Mail-Adres­se wird nicht veröffentlicht.

Damit unse­re Sei­te frei von Hate-Speech und Fake-News bleibt, wird jeder Kom­men­tar vor der Ver­öf­fent­li­chung redak­tio­nell geprüft. Vie­len Dank für Ihr Verständnis.