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WAS UNS ZUSAM­MEN­HÄLT UND WAS UNS AUSEINANDERTREIBT

Kai Unzicker

Dr. Kai Unzi­cker
27.04.2021



Ver­trau­ens­vol­le Bezie­hun­gen, star­ke Ver­bun­den­heit und geleb­ter Ein­satz für das Gemein­wohl — die­se drei Ele­men­te sind essen­ti­ell für den gesell­schaft­li­chen Zusammenhalt.

Es ist gar nicht so ein­fach zu sagen, was gesell­schaft­li­cher Zusam­men­halt genau ist. In mei­ner Arbeit defi­nie­re ich Zusam­men­halt anhand von drei Bestandteilen. 


Dem­nach ver­fügt eine Gesell­schaft über star­ken Zusam­men­halt, wenn ers­tens zwi­schen den Men­schen sta­bi­le und ver­trau­ens­vol­le sozia­le Bezie­hun­gen bestehen. Zwei­tens ist der Zusam­men­halt hoch, wenn sich alle als Teil der Gesell­schaft emp­fin­den und das Gefühl haben zuge­hö­rig zu sein. Letzt­lich kommt es drit­tens noch dar­auf an, wie stark die Men­schen sich in der Gesell­schaft für ande­re und für das Gemein­wohl ins­ge­samt ein­set­zen. Von star­kem gesell­schaft­li­chem Zusam­men­halt wür­de ich also dann spre­chen, wenn alle drei Ele­men­te vor­han­den und stark aus­ge­prägt sind. In den Stu­di­en, die ich durch­füh­re, ver­su­che ich die­se drei unter­schied­li­chen Berei­che zu mes­sen (aus­führ­lich zuletzt im ver­gan­ge­nen Jahr), um her­aus­zu­fin­den, wie stark der Zusam­men­halt in der Gesell­schaft ist, ob er sich ver­än­dert und was mög­li­cher­wei­se einen stär­ken­den oder schwä­chen­den Ein­fluss auf den Zusam­men­halt hat. 

Wie steht es um den Zusam­men­halt in Deutschland?

Der ver­brei­te­te Ein­druck, der Zusam­men­halt sei in den letz­ten Jah­ren zurück­ge­gan­gen, lässt sich in unse­ren Stu­di­en erst­mal nicht bestä­ti­gen. Viel­mehr zeigt sich eine gro­ße Sta­bi­li­tät. Trotz­dem gibt es Pro­ble­me. Zum einen sagt Sta­bi­li­tät ja noch nichts dar­über aus, wie hoch das Niveau des Zusam­men­halts ist. Die bis­her erwähn­ten Ergeb­nis­se bezie­hen sich ledig­lich auf den Trend und nicht auf die Aus­prä­gung des Zusam­men­halts in der Gesell­schaft. Zum ande­ren kann es sein, dass der Zusam­men­halt in der Gesell­schaft zwar ins­ge­samt recht gut ist, aber nicht alle Men­schen oder Grup­pen dar­in ein­ge­schlos­sen sind. Viel­leicht gibt es den star­ken Zusam­men­halt ja gar nicht für alle in glei­chem Umfang? Bei­des haben wir uns in den letz­ten Jah­ren in Stu­di­en genau­er angeschaut. 

Wo lie­gen die Her­aus­for­de­run­gen für den Zusammenhalt?

Im Hin­blick auf ein­zel­nen Dimen­sio­nen von Zusam­men­halt zeigt sich, dass bei­spiels­wei­se die Akzep­tanz von Diver­si­tät im Zeit­ver­lauf in Deutsch­land zwar grö­ßer wird – d.h. im Durch­schnitt sind die Men­schen immer offe­ner für Viel­falt, aber zugleich auch die Pola­ri­sie­rung bei die­sem The­ma wächst. Zum einen tre­ten hier teil­wei­se deut­li­che regio­na­le Unter­schie­de, etwas zwi­schen Ost- und West­deutsch­land auf. Zum ande­ren wer­den die, die Viel­falt bereits posi­tiv gegen­über­ste­hen noch offe­ner, wäh­rend skep­ti­sche und ableh­nen­de Hal­tun­gen sich ent­we­der kaum ver­än­dern oder teil­wei­se sogar radikalisieren.
Das Insti­tu­tio­nen­ver­trau­en, ins­be­son­de­re in poli­ti­sche Insti­tu­tio­nen, wie etwa die Bun­des­re­gie­rung und Par­tei­en, war lan­ge Zeit sehr gering aus­ge­prägt. Zu Beginn der Coro­na­pan­de­mie hat es einen über­ra­schen­den Boom erlebt, der aber nach fast einem Jahr im Aus­nah­me­zu­stand mehr oder weni­ger auf­ge­braucht ist. Hier gilt es in Zukunft das Ver­trau­en in das poli­ti­sche Sys­tem und sei­ne maß­geb­li­chen Akteu­re wie­der zu stärken. 

„Die Akzep­tanz von Diver­si­tät, das Ver­trau­en in Insti­tu­tio­nen und das Gerech­tig­keits­emp­fin­den müs­sen wir im Blick behalten.“

Ernüch­ternd ist der Blick auf das Gerech­tig­keits­emp­fin­den. Es ist seit Jah­ren sehr gering aus­ge­prägt und eine gro­ße Mehr­heit der Deut­schen hat den Ein­druck, aus ganz unter­schied­li­chen Grün­den, vom gemein­schaft­li­chen Kuchen kei­nen fai­ren Anteil abzu­be­kom­men. Hier gab es zuletzt von 2017 zu 2020 zwar sogar einen leich­ten Anstieg, d.h. ein etwas grö­ße­rer Anteil emp­fin­det die gesell­schaft­li­chen Bedin­gun­gen inzwi­schen als gerech­ter, aber immer noch ist eine über­wäl­ti­gen­de Mehr­heit unse­rer Befrag­ten der Mei­nung, die­se wären ungerecht.

Trotz die­ser drei „Bau­stel­len“ – Akzep­tanz von Viel­falt, Insti­tu­tio­nen­ver­trau­en und Gerech­tig­keits­emp­fin­den – ist der gesell­schaft­li­che Zusam­men­halt im Durch­schnitt in Deutsch­land aber durch­aus sta­bil. Jedoch haben zwei unse­rer Stu­di­en aus dem letz­ten Jahr deut­li­che Hin­wei­se dar­auf gege­ben, dass nicht alle Bevöl­ke­rungs­grup­pen glei­cher­ma­ßen in die­sen Zusam­men­halt mit ein­ge­bun­den sind. In einer Stu­die zum Zusam­men­halt in Baden-Wür­t­­te­m­­berg zeig­te sich, dass ins­be­son­de­re chro­nisch Kran­ke, Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund, ärme­re Men­schen, Allein­er­zie­hen­de und gene­rell Frau­en einen gerin­ge­ren Zusam­men­halt erle­ben. Eine Ana­ly­se für Gesamt­deutsch­land bestä­tigt dies ins­be­son­de­re für Men­schen mit gerin­ger for­ma­ler Bil­dung und nied­ri­gem Haushaltseinkommen.

In der Pan­de­mie behaup­tet sich der Zusam­men­halt zunächst, aber das Spal­tungs­ri­si­ko steigt

In der Coro­­na-Pan­­de­­mie ver­schär­fen sich die­se Unter­schie­de. Im ers­ten Halb­jahr 2020 hat sich der gesell­schaft­li­che Zusam­men­halt in Deutsch­land ange­sichts die­ser Jahr­hun­der­t­her­aus­for­de­rung bewährt und sogar leicht zuge­nom­men: Wie bereits erwähnt, stieg bei­spiels­wei­se in der soge­nann­ten „Stun­de der Exe­ku­ti­ve“ das Insti­tu­tio­nen­ver­trau­en an. Auch im Hin­blick auf die zwi­schen­mensch­li­che Soli­da­ri­tät, waren unse­re Befrag­ten anfangs opti­mis­tisch gestimmt. Bis zum Jah­res­en­de hat­ten sich die­se Effek­te aber größ­ten­teils wie­der in Luft aufgelöst.

Bei genaue­rem Hin­se­hen erkennt man jedoch, eine pro­ble­ma­ti­sche Ent­wick­lung, die bei der Soli­da­ri­tät beson­ders gut sicht­bar wird: Die posi­ti­ven Zuge­win­ne an wahr­ge­nom­me­ner Soli­da­ri­tät fin­den sich näm­lich fast aus­schließ­lich in den mitt­le­ren und geho­be­nen sozia­len Lagen der Gesell­schaft. Men­schen mit nied­ri­gem Ein­kom­men und nied­ri­ger Bil­dung bewer­ten die Soli­da­ri­tät im Land im Jah­res­ver­lauf eher schlechter.

Zusam­men­halt stär­ken — aber wie?

Die gro­ße Gefahr der aktu­el­len Kri­se für den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt besteht dar­in, dass den offen zuta­ge getre­te­nen Unzu­läng­lich­kei­ten und Unge­rech­tig­kei­ten inner­halb der Gesell­schaft nicht ange­mes­sen begeg­net wird. Wir haben jetzt gese­hen, wie belas­tend die Pan­de­mie für Men­schen im Nied­rig­lohn­sek­tor ist, wie her­aus­ge­for­dert Pfle­ge­kräf­te und medi­zi­ni­sches Per­so­nal sind, wie ungleich die wirt­schaft­li­chen Här­ten ver­teilt sind. Zum sozia­len Spreng­stoff wer­den die­se Umstän­de, wenn sie nach dem Ende der Pan­de­mie nicht glaub­haft von Poli­tik und Gesell­schaft ange­gan­gen wer­den. In unse­rer Stu­die zum Zusam­men­halt in Baden-Wür­t­­te­m­­berg haben wir gezielt unter­sucht, wie man vor Ort mit poli­ti­schen Maß­nah­men den Zusam­men­halt stär­ken kann. Hier hat sich gezeigt, dass ins­be­son­de­re sol­che Maß­nah­men geeig­net sind, die Fami­li­en und Allein­er­zie­hen­den hel­fen, die Armut vor­beu­gen oder bekämp­fen und die die Inte­gra­ti­on beför­dern. Dies wer­den ver­mut­lich auch in der Post-Coro­­na-Pha­­se die Hand­lungs­fel­der sein, auf denen drin­gen­der Bedarf bestehen bleibt.

„Wir müs­sen uns, viel­leicht mehr als je zuvor, um den Zusam­men­halt bemühen.“

Nicht nur wegen der aktu­el­len Kri­sen­si­tua­ti­on, son­dern auch auf­grund der fun­da­men­ta­len Wand­lungs­pro­zes­se, wie Glo­ba­li­sie­rung, Digi­ta­li­sie­rung, demo­gra­phi­scher Wan­del usw., die unse­re Gesell­schaft bereits seit eini­gen Jah­ren deut­lich ver­än­dern, ist gesell­schaft­li­cher Zusam­men­halt kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit mehr, die von ganz allein ent­steht. Wir müs­sen uns, viel­leicht mehr als je zuvor, um ihn bemü­hen. Das bedeu­tet nicht, dass es heu­te kei­nen Zusam­men­halt mehr geben wür­de oder dass er in Zukunft ver­schwin­den wür­de. Es heißt vor allem, dass vie­le Ele­men­te, die den Zusam­men­halt in der Ver­gan­gen­heit, fast wie von selbst, gestützt haben, sich gera­de ver­än­dern und wir uns bemü­hen müs­sen, die­sen Ver­än­de­rungs­pro­zess so zu gestal­ten, dass der Zusam­men­halt dabei nicht zu kurz kommt oder ein­zel­ne Bevöl­ke­rungs­grup­pen davon aus­ge­schlos­sen werden.

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CARI­­TAS-SONG FÜR KIN­DER UND JUGEND­LI­CHE IN DER PANDEMIE 

Portrait Oscar Hannabach

Oscar Han­na­bach
19.04.2021



Die Coro­na­pan­de­mie ist har­te Rea­li­tät. Sich zwang­los tref­fen, gemein­sam fei­ern — das macht das Virus der­zeit vor allem für Kin­der und Jugend­li­che unmög­lich. Unein­ge­schränkt mög­lich ist aller­dings das Träumen… 

… wie es sein könn­te und hof­fent­lich wie­der wer­den wird, wenn die Pan­de­mie end­lich bezwun­gen ist. Davon — und vom Zusam­men­hal­ten — erzählt der Song “Träum in dei­nem Herzen”.

Alex­an­der Tri­e­sch­mann und Oscar Han­na­bach, Füh­rungs­kräf­te in der Jugend­hil­feein­rich­tung Maria­hof in Hüfin­gen, spie­len bereits seit eini­gen Jah­ren zusam­men in einer Rock­band. So ent­stand die Idee, gemein­sa­me Songs für Kin­der und Jugend­li­che wäh­rend der Pan­de­mie zu schrei­ben. Denn die Musik war und ist für vie­le von ihnen ein wich­ti­ger Ankerplatz.
Die bei­den Musi­ker haben eine CD mit zwei eige­nen Songs sowie einer Cover­ver­si­on von Peter Maffay’s „ich woll­te nie erwach­sen sein“ pro­du­ziert. #Das­Ma­chen­Wir­Ge­mein­sam — the Liquid­stu­dio Lock­down Ses­si­ons” heißt sie. Die Melo­die und die Gitar­renar­ran­ge­ments stam­men von Oscar Han­na­bach, die bei­den Tex­te für die Songs hat Alex­an­der Tri­e­sch­mann geschrie­ben. Einen Bonus-Song von Peter Maf­fay haben die bei­den Musi­ker mit Zustim­mung des Künst­lers selbst auf­neh­men kön­nen. Die drei Songs wur­den im März 2021 in den Liquid Stu­di­os in Frei­burg unter der Regie von Mar­kus Hein­zel aufgenommen. 

Dem Lock­down mit Ideen, guter Stim­mung und Moti­va­ti­on begegnen

In Maria­hof wur­den zu Beginn des Lock­down alle Ter­mi­ne und Kon­fe­ren­zen sowie Tagun­gen abge­sagt, Video­kon­fe­ren­zen fan­den für die wich­tigs­ten Rege­lun­gen statt. Es gab Ver­dachts­fäl­le und Tes­tun­gen bei Mit­ar­bei­tern und Kin­dern. Für den Fall der posi­ti­ven Ergeb­nis­se wur­den Not­fall­plä­ne gemacht. Die Wohn­grup­pen kön­nen nicht ein­fach geschlos­sen und die Mit­ar­bei­ten­den nach Hau­se oder ins Home­of­fice geschickt wer­den. Im Gegen­teil, die Ein­rich­tung hat­te und hat den Auf­trag und die Ver­ant­wor­tung, die Kin­der und Jugend­li­chen in vol­lem Umfang zu ver­sor­gen und zu betreuen.
Die Betreu­ungs­zei­ten für die Wohn­grup­pen sind nach wie vor durch Schul- und Kita­schlie­ßun­gen deut­lich aus­ge­wei­tet, das heißt die Ein­rich­tung muss mit dem glei­chen bzw. mit ver­rin­ger­tem Per­so­nal deut­lich mehr Betreu­ungs­zei­ten abde­cken. Es fin­det kei­ne oder kaum Schu­le mehr statt, alle Frei­zeit­ak­tio­nen mit exter­nen Fach­kräf­ten sind abge­sagt, die Kin­der und Jugend­li­chen sind die gan­ze Zeit in der Ein­rich­tung und dür­fen auch nur inner­halb der eige­nen Grup­pe Kon­takt haben. Das ist eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für die Erzieher_innen und Sozialpädagog_innen. Es gilt, dem „Lager­kol­ler“, der auch in vie­len Fami­li­en auf­tritt, mit Ideen, guter Stim­mung und Moti­va­ti­on zu begegnen.

Uner­müd­lich an der Sei­te der Kin­der und Jugendlichen

Die Fach­kräf­te der Ein­rich­tung leis­ten unglaub­lich viel, sie sind an der Sei­te der Kin­der und Jugend­li­chen und haben wie Kran­ken­pfle­ge­kräf­te und die Mit­ar­bei­ten­den in Alten- und Behin­der­ten­hil­fe und im Lebens­mit­tel­ein­zel­han­del viel mehr Arbeit als sonst zu tun, müs­sen stän­dig prä­sent sein und die Kin­der und Jugend­li­chen beschäf­ti­gen und ihnen erklä­ren, war­um sie plötz­lich alles nicht mehr dür­fen, was ges­tern noch wich­tig war und Freu­de gemacht hat. Die Ängs­te, in der Schu­le abge­hängt zu wer­den, sind bei unse­ren Kin­dern stär­ker, weil sie mehr nach­zu­ho­len haben.
Die Kon­tak­te zu den Fami­li­en, die für die meis­ten Kin­der das wich­tigs­te in ihrem Leben sind, fin­den seit Coro­na weni­ger statt. Die Freun­de und Spiel­ge­fähr­ten sind nicht mehr ver­füg­bar. Die Feri­en­ak­ti­vi­tä­ten fal­len aus, Besu­che bei Freun­den und Ver­wand­ten auch. Die Grup­pen­mit­glie­der sind zwar – im Moment immer – da, aber das hat ja auch zwei Sei­ten, die Kon­flik­te wer­den eher mehr als weni­ger, wenn man so dicht zusam­men ist.

Unter­stüt­zen Sie die Ein­rich­tung mit dem Kauf der CD 

Für fünf Euro kann die CD bei den Initia­to­ren käuf­lich erwor­ben wer­den. Kon­takt: hannabach@mariahof.de oder trieschmann@mariahof.de
Der Erlös kommt 1:1 den Kin­dern und Jugend­li­chen in Maria­hof zugute.
Hier fin­den Sie das You­tu­be-Video zum Song “Träum in dei­nem Herzen”.

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FAI­RE ARBEITS­BE­DIN­GUN­GEN FÜR DIE SOZIALWIRTSCHAFT

Kerstin Tote

Kers­tin Tote
12.04.2021



Die Initia­ti­ve „Mehr wert als ein Dan­ke“ setzt sich für fai­re­re Arbeits­be­din­gun­gen in der Sozi­al­wirt­schaft ein. 53.000 Unter­zeich­nen­de unter­stütz­ten For­de­run­gen nach bes­se­rer Ent­loh­nung, ver­stärk­ter Wei­ter­bil­dung und mehr Wertschätzung.

Die Peti­ti­on “Mehr wert als ein Dan­ke. Arbei­ten mit und für Men­schen” ist eine Initia­ti­ve aus der Sozi­al­wirt­schaft. Unter­stützt wird sie von über 120 Stif­tun­gen, Ver­bän­den, Ein­rich­tun­gen und Diens­ten aus der gesam­ten Frei­en Wohlfahrtspflege.

Sie haben sich zusam­men geschlos­sen, um drei zen­tra­le For­de­run­gen für die Mit­ar­bei­ten­den in Sozi­al­un­ter­neh­men an die Poli­tik und Gesell­schaft zu adres­sie­ren:
1.) Bes­se­re Arbeits­be­din­gun­gen
2.) Gerech­ter Lohn
3.) Mehr Wertschätzung.

Die Über­ga­be der 53.000 Unter­schrif­ten fand am 18. Novem­ber 2020 unter erschwer­ten Bedin­gun­gen statt. Durch die Hygie­ne­maß­nah­men auf­grund der Coro­­na-Pan­­de­­mie durf­te nur eine klei­ne Dele­ga­ti­on der Initia­ti­ve den Bun­des­tag betre­ten. Mit dabei waren neben dem CBP der Lebens­hil­fe Bun­des­ver­band und der Bun­des­ver­band evan­ge­li­scher Behin­der­ten­hil­fe. Die stif­tung st. fran­zis­kus hei­li­gen­bronn und St. Augus­­ti­­nus-Behin­­der­­ten­hil­­fe ver­tra­ten Ein­zel­trä­ger. Auch die Demons­tra­ti­on gegen die Coro­­na-Poli­­tik der Bun­des­re­gie­rung, die par­al­lel zur Über­ga­be der Peti­ti­on in Ber­­lin-Mit­­­te statt­fand, sorg­te für zusätz­li­che Hürden.

„Die Peti­ti­on ist ein Appell an die Poli­tik, sich mit den Anlie­gen der Pra­xis aus­ein­an­der­zu­set­zen und wei­te­re Wei­chen für eine zukunfts­fes­te Sozi­al­po­li­tik zu stellen.“

Für Mari­an Wendt, Vor­stand des Peti­ti­ons­aus­schus­ses des Deut­schen Bun­des­tags zeigt der Erfolg der Peti­ti­on, dass der Druck in der Sozi­al- und Gesund­heits­bran­che immens ist: „Die Peti­ti­on ist ein Appell an die Poli­tik, sich mit den Anlie­gen der Pra­xis aus­ein­an­der­zu­set­zen und wei­te­re Wei­chen für eine zukunfts­fes­te Sozi­al­po­li­tik zu stel­len.“ Neben Mari­an Wendt nah­men die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Marc Bia­dacz (CDU/CSU) und Kers­tin Kass­ner (Die Lin­ke) als Obmann und Obfrau die Peti­ti­on ent­ge­gen. Auch der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Karl Lau­ter­bach begrüß­te im Foy­er des Paul-Löbe-Hau­­ses die Initia­ti­ve sehr. 

Wie kann die Attrak­ti­vi­tät der sozia­len Beru­fe ver­bes­sert werden?

Im Kern ruft die Initia­ti­ve zu einer Inten­si­vie­rung des poli­ti­schen Dis­kur­ses dar­über auf, was sozia­le und pfle­gen­de Arbeit in unse­rer Gesell­schaft braucht, damit sie mehr finan­zi­el­le und sozia­le Aner­ken­nung erlangt. Es geht den Initia­to­ren um die Soli­dar­kos­ten, die die Gesell­schaft ins­ge­samt bereit ist, für die­je­ni­gen zu geben, die ihr Recht auf gleich­be­rech­tig­te Teil­ha­be nicht ohne Hil­fe, Pfle­ge oder Unter­stüt­zung gestal­ten kön­nen. Damit ist direkt die Siche­rung des Sozi­al­staa­tes ver­bun­den. Leis­tungs­ent­gel­te und Pfle­ge­sät­ze müs­sen deut­lich erhöht wer­den, damit fai­re Löh­ne und fach­li­che Wei­ter­ent­wick­lun­gen (u. a. beim The­ma Digi­ta­li­sie­rung) über­haupt bezahl­bar sind. Über bes­se­re Aus- und Fort­bil­dungs­an­ge­bo­te soll gera­de auch bei der jün­ge­ren Genera­ti­on die Attrak­ti­vi­tät der Beru­fe in der Sozi­al- und Pfle­ge­wirt­schaft ver­bes­sert wer­den, um den bestehen­den Fach­kräf­te­man­gel min­dern zu können.
Die Coro­­na-Pan­­de­­mie hat Deutsch­land wirt­schaft­lich hart getrof­fen, so dass es künf­tig Ver­tei­lungs­kämp­fe über die Sozi­al­aus­ga­ben geben wird. Die Initia­ti­ve appel­liert an die Gesell­schaft, sich wie­der bewusst zu machen, war­um der Sozi­al­staat für alle dar­in leben­den Men­schen so wich­tig ist: Er sichert unser Zusam­men­le­ben in einer Demokratie.

Wie geht es weiter?

Aktu­ell wird die Peti­ti­on durch den Peti­ti­ons­aus­schuss beur­teilt. Die­ser Aus­schuss holt mög­li­cher­wei­se eine Stel­lung­nah­me beim zustän­di­gen Minis­te­ri­um oder der Auf­sichts­be­hör­de ein, die dann geprüft wer­den muss. Erst danach kann der Peti­ti­ons­aus­schuss emp­feh­len das Ver­fah­ren abzu­schlie­ßen. Dazu gehört ein Beschluss des Deut­schen Bun­des­ta­ges ent­spre­chend der Emp­feh­lung des Peti­ti­ons­aus­schus­ses. Die­ses umfäng­li­che Prü­fungs­ver­fah­ren wird eini­ge Zeit in Anspruch neh­men. Par­al­lel dazu wird die Initia­ti­ve „Mehr wert als ein Dan­ke“ die drei Zie­le der Peti­ti­on noch wei­ter konkretisieren.
Mehr dazu fin­den Sie hier.

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AKTI­ON IMPF­PA­TEN UNTER­STÜTZT BEI TER­MI­NEN ZUR IMPFUNG

Christian Heidrich
Chris­ti­an Heidrich 
31.03.2021


Regio­na­le Cari­tas­ver­bän­de aus dem Bis­tum Aachen hel­fen Senio­rin­nen und Senio­ren bei der Buchung von Impf­ter­mi­nen in Impf­zen­tren. Bis Mit­te März ver­mit­tel­ten ehren­amt­li­che Hel­fe­rin­nen und Hel­fer rund 90 Impf­ter­mi­ne. Die Senio­ren sind dank­bar für das Angebot.

Die Idee ging aus vom Cari­tas­ver­band für das Bis­tum Aachen. Unter­stützt wer­den vor allem allein­ste­hen­de Men­schen, die 80 Jah­re und älter sind und nie­man­den haben, der ihnen bei der Ver­ein­ba­rung eines Impf­ter­mins hilft. Auch und gera­de sie sol­len in den Genuss einer Imp­fung gegen das Coro­­na-Virus kommen.

Elke Held, Fach­re­fe­ren­tin für Kran­ken­häu­ser, beschaff­te die not­wen­di­gen Infor­ma­tio­nen zum Ablauf und zur Orga­ni­sa­ti­on der Imp­fung in den Impf­zen­tren. Sie betont: „Eine Impf­be­ra­tung ist mit der Unter­stüt­zung bei der Ver­ein­ba­rung eines Impf­ter­mins nicht ver­bun­den. Das ist allein Sache der Hausärzte.“
The­re­sia Hei­mes und Judith Swo­bo­da, die sich in der Geschäfts­stel­le des Diö­ze­sanca­ri­tas­ver­ban­des als Fach­re­fe­ren­tin­nen um die Ehren­amts­ko­or­di­na­ti­on küm­mern, nah­men Kon­takt zu den Frei­wil­li­gen­zen­tren im Bis­tum auf. Die signa­li­sier­ten Unter­stüt­zung für die Idee, zum einen als Ansprech­part­ner für impf­wil­li­ge Senio­rin­nen und Senio­ren zu fun­gie­ren, zum ande­ren die­sen Impf­pa­ten zu ver­mit­teln, die ihnen tele­fo­nisch bei der Ter­min­ver­ein­ba­rung für eine Coro­­na-Schut­z­­im­p­­fung helfen

Ein Zei­chen prak­ti­scher Soli­da­ri­tät mit den­je­ni­gen, die Hil­fe brauchen

„Wie bereits im ers­ten Lock­down im Früh­jahr 2020 sehen wir als ver­band­li­che Cari­tas im Bis­tum Aachen auch jetzt einen aku­ten Hand­lungs­be­darf. Ich freue mich, dass regio­na­le Cari­tas­ver­bän­de und Fach­ver­bän­de und der Diö­ze­sanca­ri­tas­ver­band Aachen gemein­sam die Akti­on Impf­pa­ten ins Leben geru­fen haben und sich nun zusam­men enga­gie­ren. Das ist ganz im Sin­ne der Cari­­tas-Kam­­pa­­g­ne ‚Das machen wir gemein­sam‘ und ein Zei­chen prak­ti­scher Soli­da­ri­tät mit den­je­ni­gen, die Hil­fe brau­chen“, sagt Ste­phan Jent­gens, Diö­ze­sanca­ri­tas­di­rek­tor im Bis­tum Aachen.
Ange­la Mir­bach und Julia Wilms vom Selbst­hil­­fe- & Frei­­wil­­li­­gen-Zen­­trum im Kreis Heins­berg, freu­en sich, dass es im Kreis mitt­ler­wei­le mehr als 25 ehren­amt­li­che Impf­pa­ten gibt. Das ist das Resul­tat einer Wer­be­ak­ti­on, die das SFZ gestar­tet hat­te. 35 Per­so­nen wur­de bereits ein Impf­ter­min ver­mit­telt. Die Akti­on ist so gut ange­lau­fen, dass das SFZ die Akti­on Impf­pa­ten auch auf wei­te­re Impf­be­rech­tig­te aus­wei­ten möch­te, die sich wegen Sprach­bar­rie­ren schwer­tun, tele­fo­nisch Ter­mi­ne zu vereinbaren.
Elmar Jen­drzey vom Cari­tas­ver­band für die Regi­on Düren-Jülich freut sich, „Die acht haupt­amt­li­chen Mit­ar­bei­ter, die sich enga­gie­ren, haben mitt­ler­wei­le 20 Impf­ter­mi­ne ver­mit­telt.“ Zuneh­mend, so Jen­drzey, wür­den sich nun auch Frei­wil­li­ge mel­den, die anbie­ten, Men­schen zum Impf­zen­trum zu beglei­ten – auch dafür gebe es Unterstützungsbedarf.

„Wir haben fünf bis sechs ehren­amt­li­che Mit­ar­bei­ten­de, die tele­fo­nisch zur Ver­fü­gung ste­hen. Sie haben bereits mehr als 30 Ver­mitt­lun­gen von Impf­ter­mi­nen vor­neh­men können.“

„Wir haben fünf bis sechs ehren­amt­li­che Mit­ar­bei­ten­de, die je nach Wochen­tag tele­fo­nisch zur Ver­fü­gung ste­hen. Sie haben bereits mehr als 30 Ver­mitt­lun­gen von Impf­ter­mi­nen vor­neh­men kön­nen“, sagt Mar­ti­na Bert­ram. Sie ist beim Cari­tas­ver­band für die Regi­on Eifel zustän­dig für Gemein­de­ca­ri­tas und Ehren­amts­ko­or­di­na­ti­on. Zwei ehren­amt­li­che Fahr­diens­te sind in den bei­den Impf­ge­bie­ten der Regi­on Eifel und der Städ­te­re­gi­on Aachen, mit ein bis zwei Tou­ren pro Woche unter­wegs, berich­tet die Cari­­tas-Mit­­ar­­bei­­te­­rin wei­ter. Ver­stärkt rufen ver­un­si­cher­te Men­schen an, die Bera­tung zum The­ma Imp­fen wün­schen. Weil die Impf­pa­ten die­se Bera­tung nicht geben, ver­weist die Cari­tas in der Eifel an die Bera­tungs­hot­line des DRK, an Haus­ärz­te oder das Gesund­heits­amt. Sie freut sich, dass es auch einen mehr­spra­chi­gen Impf­pa­ten gibt, der auch für Ver­mitt­lun­gen von Impf­ter­mi­nen für Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund zur Ver­fü­gung stehen.

Gro­ße Nach­fra­ge nach dem ehren­amt­li­chen kos­ten­frei­en Fahr­dienst für Senioren

Part­ner bei der Akti­on Impf­pa­ten ist auch die Frei­­wil­­li­­gen-Zen­­tra­­le in Vier­sen in Trä­ger­schaft der Dia­ko­nie Kre­­feld-Vier­­sen. Sie hat die Akti­on in Medi­en und ver­schie­de­nen Netz­wer­ken wie Senio­ren­be­ra­tung, regio­na­ler Cari­tas­ver­band, Pfle­ge­diens­ten, Schüt­zen­bru­der­schaf­ten, Kir­chen­ge­mein­den bewor­ben. Elf Impf­pa­ten haben sich gemel­det. Außer­dem boomt ein ande­res Ange­bot der Frei­­wil­­li­­gen-Zen­­tra­­le in Vier­sen: Sie bie­tet einen ehren­amt­li­chen kos­ten­frei­en Fahr­dienst für Senio­ren an, die kei­ne Mög­lich­keit haben, zum Impf­zen­trum zu kom­men. 35 Fah­rer ste­hen zur Ver­fü­gung, Anfang März waren zehn von ihnen im Ein­satz und es lagen 20 Anfra­gen vor. Es sind schon Ter­mi­ne bis in den Mai gebucht.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen über die Akti­on Impf­pa­ten gibt es im hier.


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#Cari­Walks: GESPRÄ­CHE MIT MEN­SCHEN IN BEWEGUNG

Cordual Spangenberg_ Christoph Grätz
Cor­du­la Spangenberg
Chris­toph Grätz
30.03.2021


Die Cari­tas im Ruhr­bis­tum hat ein neu­es Pod­­cast-For­­mat ent­wi­ckelt „Cari­Walks — Gesprä­che mit Men­schen in Bewe­gung“. Hier erzäh­len Men­schen in und außer­halb der Cari­tas, was für sie Soli­da­ri­tät und Zusam­men­halt bedeutet. 

„Cari­Walks“ erscheint zum aktu­el­len Kam­pagn­en­the­ma der deut­schen Cari­tas #Das­Ma­chen­Wir­Ge­mein­sam. „Die Idee von Cari­Walks ist, mit Men­schen über Soli­da­ri­tät und Zusam­men­halt ins Gespräch zu kom­men. Wir besu­chen unse­re Gesprächs­part­ner am Arbeits­platz oder pri­vat, und gehen – Coro­­na-bedingt auf Abstand – drau­ßen mit ihnen ein Stück spa­zie­ren“, erklärt Chris­toph Grätz, der die Idee zu Cari­Walks hatte.

In der ers­ten Epi­so­de spricht er mit Niko von Dwin­­ge­­lo-Lüt­­ten, der als Bun­des­wehr­sol­dat zum Bot­tro­per Alten­heim St. Hed­wig abkom­man­diert wur­de, um dort Mit­ar­bei­ten­de und Besu­cher auf Coro­na zu tes­ten. „Die Bun­des­wehr ist nicht immer Everybody’s Dar­ling, aber hier wer­den wir super auf­ge­nom­men“, sagt der 28-Jäh­­ri­­ge Soldat.
„Nicht erst die Coro­­na-Kri­­se zeigt, wie wich­tig Gemein­sam­keit und Soli­da­ri­tät für den Zusam­men­halt in unse­rer Gesell­schaft sind. Unse­re Gäs­te sind Men­schen in und außer­halb der Cari­tas. Wir fra­gen nach ihren Wün­schen, Träu­men und Ideen um unse­re Gesell­schaft soli­da­ri­scher zu machen. Was kann jeder Ein­zel­ne tun, um einer Spal­tung unse­rer Gesell­schaft ent­ge­gen­zu­wir­ken?“, erklärt Chris­toph Grätz. „Ich hat­te das Glück, mich gleich in der ers­ten Epi­so­de mit einem Men­schen zu unter­hal­ten, der sei­ne Beru­fung offen­bar gefun­den hat und mit Leib und See­le sei­ne Arbeit tut.“ 

Ein­satz der Bun­des­wehr ent­las­tet Pflegepersonal

Niko von Dwin­­ge­­lo-Lüt­­ten: „Wir ent­las­ten mit unse­rem Ein­satz das Pfle­ge­per­so­nal. Die Bewoh­ner tes­ten wir aber nicht“, sagt der Sol­dat, „wir wol­len sie nicht ver­un­si­chern mit unse­rer Uni­form, denn sie haben viel­leicht frü­her ganz ande­re Erfah­run­gen mit dem Mili­tär gemacht als die Jün­ge­ren.“ 13-Stun­­­den-Schich­­ten leis­tet die Trup­pe im Alten­heim St. Hed­wig. „Die lan­gen Schich­ten sind wir gewohnt. Aber unter Coro­­na-Vol­l­­­schutz – das ist sehr anstren­gend“, sagt von Dwin­­ge­­lo-Lüt­­ten. Die Kame­ra­den sei­en aber den­noch froh, Direkt­hil­fe leis­ten zu kön­nen: „Wir Sol­da­ten haben die Pflicht, soli­da­risch zu sein. Wir haben die Man­power und hel­fen, wenn es gebraucht wird“, sagt der frisch ver­hei­ra­te­te wer­den­de Vater, der sich „beim Bund“ auf 20 Jah­re ver­pflich­te­te, „weil ich immer wuss­te, was wir an unse­rem Land haben, und weil ich des­halb etwas zurück­ge­ben will“. 

„Wir brau­chen eine ande­re Dis­kus­si­ons­kul­tur, denn wir rut­schen ins Extre­me ab. Ein­fach zuhö­ren: Eine ande­re Mei­nung ist nicht auto­ma­tisch falsch.“ 

Von Dwin­­ge­­lo-Lüt­­tens Extra-Tipp für mehr Gemein­sinn im Zusam­men­le­ben: „Wir brau­chen eine ande­re Dis­kus­si­ons­kul­tur, denn wir rut­schen ins Extre­me ab. Ein­fach zuhö­ren: Eine ande­re Mei­nung ist nicht auto­ma­tisch falsch.“

Nico von Dwin­­ge­­lo-Lüt­­ten tes­tet im Bot­tro­per Alten­heim St. Hed­wig Mit­ar­bei­ten­de und Besu­cher (Foto: Cari­tas Essen, Chris­toph Grätz)

Hier geht es zum Pod­cast CariWalks.


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