Was einer nicht schafft, schaf­fen viele

Paderborn

Brit­ta Ricken
Cari­tas­ver­band für das Erz­bis­tum Pader­born e.V.
12.01.2023

Der Drin­gen­ber­ger Dor­la­den stand am 17. Novem­ber 2022 im Mit­tel­punkt des Work­shops „Expe­di­ti­on Zukunft — #Das­Ma­chen­Wir­Ge­mein­sam“. Vertreter*innen von drei Genos­sen­schaf­ten dis­ku­tier­ten jetzt mit Mit­ar­bei­ten­den der Cari­tas über die Stär­kung der Selbst­wirk­sam­keit durch genos­sen­schaft­li­che Zusammenarbeit.

Dis­ku­tier­ten im Drin­gen­ber­ger Dorf­la­den (von links): Micha­el Klö­se­ner (Ener­gie­dorf Herbram-Wald), San­dra Mön­ni­kes (Drin­gen­ber­ger Dorf­la­den), David Hes­se (Erz­bis­tum Pader­born), Chris­toph Eiken­busch, Bir­git Pachur (bei­de Diö­ze­san-Cari­tas­ver­band), Brit­ta Lang­ner (Vor­stän­din Cari­tas­ver­band Lip­pe), Esther van Beb­ber (Diö­ze­san-Cari­tas­di­rek­to­rin), Mat­thi­as Krieg , Jana Tim­merberg (bei­der Diö­ze­san-Cari­tas­ver­band) und Cle­mens Johan­nig­mann (SoLa­Wi Vauß-Hof). (Foto: cpd / Cosack)

Ein Lebens­mit­tel­ge­schäft, das die dörf­li­che Gemein­schaft belebt. Ein Heiz­werk belie­fert das eige­ne Dorf mit Ener­gie und ein Bau­ern­hof, der Men­schen mit selbst ange­bau­tem Obst und Gemü­se ver­sorgt. Nur drei von zahl­lo­sen Bei­spie­len, in denen der genos­sen­schaft­li­che Gedan­ke aktiv gelebt wird. 20 Mil­lio­nen Men­schen sind in Deutsch­land an Genos­sen­schaf­ten betei­ligt, welt­weit sind es etwa 700 Millionen.

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Soli­da­ri­sche Land­wirt­schaft im Dringenberger-Dorfladen

San­dra Mön­ni­kes vom Drin­gen­ber­ger Dorf­la­den, Micha­el Klö­se­ner, Vor­stands­vor­sit­zen­der des Ener­gie­dor­fes Herbram-Wald eG und Cle­mens Johan­nig­mann von der Soli­da­ri­schen Land­wirt­schaft (SoLa­Wi) Vauß Hof eG in Schar­me­de berich­te­ten über Her­aus­for­de­run­gen und Chan­cen, die die Grün­dung einer Genos­sen­schaft mit sich bringt.

Elf Arbeits­plät­ze bie­tet der Dorf­la­den in Drin­gen­berg, der sich seit sei­ner Grün­dung 2017 zum sozia­len Mit­tel­punkt des Dor­fes ent­wi­ckelt hat. Mehr als eine Mil­lio­nen Euro hat das Ener­gie­dorf Herbram-Wald in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren inves­tiert, um ins­ge­samt 24 Immo­bi­li­en — dar­un­ter eine Unter­kunft für Asyl­be­wer­ber – mit Wär­me zu ver­sor­gen. „Für 2023 wer­den wir wei­te­re 250.000 Euro für neue Anschlüs­se aus­ge­ben“, sagt Micha­el Klösener.

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Für die SoLa­Wi ist Nach­hal­tig­keit und Regio­na­li­tät wichtig

Die SoLa­Wi in Schar­me­de kann auf die stol­ze Zahl von 180 Mit­glie­dern ver­wei­sen. Allen gemein­sam ist der Gedan­ke von Nach­hal­tig­keit und Regio­na­li­tät. „Wir bau­en aus­schließ­lich Bio-Gemü­se an und wol­len Sor­ten züch­ten, die am bes­ten zu unse­ren hei­mi­schen Bedin­gun­gen pas­sen“, erklärt Cle­mens Johan­nig­mann. Auch wenn sich Inves­ti­tio­nen, Mit­glie­der­zah­len und Zie­le durch­aus unter­schei­den, eint die drei die Idee von der Soli­da­ri­tät. „Nur gemein­schaft­lich sind sol­che Pro­jek­te zu rea­li­sie­ren“, sagt San­dra Mön­ni­kes, „allei­ne steht man auf ver­lo­re­nem Posten.“

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Expe­di­ti­on Zukunft

Deut­lich wur­de in der Dis­kus­si­ons­run­de, wie sehr der Ein­zel­ne im Zusam­men­wir­ken mit Ande­ren sein Leben aktiv gestal­ten kann. Getreu dem genos­sen­schaft­li­chen Mot­to „was einer nicht schafft, schaf­fen vie­le“. Die­se Soli­da­ri­tät zu begrün­den und die Iden­ti­fi­ka­ti­on mit dem jewei­li­gen Pro­jekt auf­recht zu erhal­ten, gehört zu den span­nends­ten Auf­ga­ben jeder Genos­sen­schaft. Dane­ben gilt es, ganz prak­ti­sche Her­aus­for­de­run­gen zu meis­tern. Natur­ge­mäß gehört die Finan­zie­rung dazu, aber auch büro­kra­ti­sche Hür­den stel­len hohe Anfor­de­run­gen an die Mit­glie­der der Genos­sen­schaf­ten. Die­se bin­de immer wie­der vie­le Res­sour­cen, so die drei Ver­tre­ter der Genossenschaften.

Diö­ze­san-Cari­tas­di­rek­to­rin Esther van Beb­ber sieht in die­sen Pro­ble­men durch­aus Auf­ga­ben für die Cari­tas. „Bera­tung, Unter­stüt­zung, auch in finan­zi­el­ler Hin­sicht, sind durch­aus The­men, bei denen wir uns noch stär­ker enga­gie­ren sollten.“

Im Dezem­ber wird eine Schul­klas­se aus War­burg auf Expe­di­ti­on Zukunft gehen! Wir wer­den berichten.

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