VIDEO­TALK: WIE MIT­AR­BEI­TEN­DE DER CARI­TAS DIE PAN­DE­MIE ERLEBEN

Martin Herceg
Mar­tin Herceg 
14.01.2021

Zum Start der Kam­pa­gne 2021 hat Cari­tas-Prä­si­dent Peter Neher mit Mit­ar­bei­ten­den aus sozia­len Beru­fen über ihre aktu­el­le Arbeits­si­tua­ti­on und ihre Wün­sche an Ver­band und Poli­tik gesprochen. 

Die Coro­na-Pan­de­mie wirkt sich stark auf die Ange­bo­te und Diens­te der Cari­tas aus. Um die Bedar­fe der Mitarbeiter_innen vor Ort ken­nen­zu­ler­nen, hat sich Cari­tas-Prä­si­dent Peter Neher vir­tu­ell mit Kolleg_innen aus der Alten- und Kran­ken­pfle­ge sowie der Kin­der- und Jugend­hil­fe getrof­fen – wir haben das Gespräch aufgezeichnet.
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Ein­bli­cke aus der Alten- und Kran­ken­pfle­ge sowie der Kin­der- und Jugendhilfe

Mit Cari­tas-Prä­si­dent Peter Neher dis­ku­tier­ten drei Mitarbeiter_innen, die wir hier kurz vorstellen:

  • Han­nah Boh­mann-Laing ist Alten­pfle­ge­rin im Pius-Stift in Clop­pen­burg. Sie lei­tet einen Wohn­be­reich, in dem es zwi­schen­zeit­lich zu einer hohen Zahl von Infek­tio­nen gekom­men war. Im Gespräch macht sie deut­lich, wie wich­tig gute Kom­mu­ni­ka­ti­on und Team­work für die Bewäl­ti­gung der Auf­ga­ben sind.
  • Mela­nie Korn­haß arbei­tet als Kran­ken­pfle­ge­kraft im Bra­ker St. Bern­hard-Hos­pi­tal. Im Video­talk berich­tet sie, wie im Kran­ken­haus eine Ortho­pä­di­sche Sta­ti­on aus Grün­den der Logis­tik plötz­lich in eine Coro­na-Iso­la­ti­ons­sta­ti­on umfunk­tio­niert wur­de – und das mit gro­ßem Erfolg.
  • Frank Heße ist Sozi­al­ar­bei­ter und seit 1995 in der Kin­der- und Jugend­hil­fe tätig. In Rhei­ne betreut er Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne. Im Video­talk erklärt er, wie ein­schnei­dend Coro­na für die Ent­wick­lung von jun­gen Erwach­se­nen ist.

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Wie erle­ben Sie die Pandemie? 

2 replies on “Blog: Video­talk mit Cari­­tas-Prä­­si­­dent Peter Neher” 

Sehr geehr­te Damen und Herren,
ich erle­be in der Pan­de­mie vor allem den Lupen­ef­fekt, der prä­gnant die Schwä­chen auf­zeigt. Die schö­nen Wor­te des Ver­ban­des, die­se Kam­pa­gne, Wert­schät­zung der Mitarbeitenden…
ich arbei­te seit fast 30 Jah­ren beim cari­tas­ver­band und muss lei­der fest­stel­len, dass es n ic h t mehr mei­ner ist…warum? Arbeit­ge­ber­für­sor­ge, qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Mit­ar­bei­ter­füh­rung ist und bleibt ein Fremdwort.
Coro­na­schutz­maß­nah­men sowie die Ein­hal­tung von selbst erar­bei­te­ten und nie­der­ge­schrie­be­nen Covid 19- Kon­zep­ten wer­den seit 1 Jahr kon­se­quent igno­riert. Wie kann das sein? Dienst­stel­len­lei­te­rIn­nen füh­len sich nicht in der Ver­ant­wor­tung. Es geht um nicht weni­ger als die Gesund­heit der Mit­ar­bei­ten­den und von Klienten. 

Im For­dern und Neh­men ist der Cari­tas­ver­band gut auf­ge­stellt, im Geben… sowie der Durch­set­zung von Arbeit­neh­mer­schutz, ken­ne ich kei­ne ande­re Fir­ma in der Pri­vat­wirt­schaft als auch bei den Wohl­fahrts­ver­bän­den ‑gera­de in der jet­zi­gen Pan­­de­­mie- die so gering­schät­zig mit ihrem eigent­li­chen Kapi­tal, den Mit­ar­bei­ten­den, umgeht.
Das trifft mich bis ins Mark.
Mit bes­ten Grüßen
B. Reinhold

Sehr geehr­ter Herr Reinhold, 

vie­len Dank für Ihren Kom­men­tar. Wie Sie selbst schrei­ben befin­den wir uns in sehr beson­de­ren Zei­ten und die Coro­­na-Pan­­de­­mie stellt uns alle vor sehr gro­ße Her­aus­for­de­run­gen. Wir neh­men dies jeden Tag in Gesprä­chen mit Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen vor Ort wahr. Auch Ihre Nach­richt ver­mit­telt uns die­sen Ein­druck und wir neh­men ernst, was Sie uns schrei­ben. Aus Ihrer Nach­richt kön­nen wir nicht ent­neh­men in wel­cher Ein­rich­tung oder wel­chem Ver­band Sie tätig sind. Ger­ne bie­ten wir Ihnen an, Sie zu unter­stüt­zen. Sen­den Sie uns dazu Ihr Anlie­gen und Ihre Kon­takt­da­ten an web@caritas.de, damit wir mit Ihnen in Ver­bin­dung tre­ten können. 

Mit bes­ten Grüßen
Die Online-Redak­­ti­on des Deut­schen Caritasverbands

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