Elf Rei­me zum Kar­ne­val aus Aachen 

Christian Heidrich

Chris­ti­an Heid­rich, Cari­tas Aachen
23.02.2022

Nach der Pre­mie­re im ver­gan­ge­nen Jahr, hat die Face­book-Grup­pe des Cari­tas­ver­ban­des für das Bis­tum Aachen wie­der gereimt und gedich­tet. Ihre „Elf Rei­me zum Kar­ne­val“ haben dies­mal einen kla­ren Bezug zur aktu­el­len Kam­pa­gnen­pha­se der Caritas-Dachkampagne. 

Die Kolleginnen und Kollegen aus der Geschäftsstelle des Caritasverbandes für das Bistum Aachen, die „Elf Reime zum Karneval 2022“ produziert haben.
Die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen aus der Geschäfts­stel­le des Cari­tas­ver­ban­des für das Bis­tum Aachen, die „Elf Rei­me zum Kar­ne­val 2022“ pro­du­ziert haben.
Fotos: Diö­ze­san-Cari­tas­ve­r­and Aachen

Was haben Kar­ne­val und der aktu­el­le Slo­gan „Zukunft den­ken, Zusam­men­halt leben.“ der Cari­tas-Dach­kam­pa­gne #Das­Ma­chen­Wir­Ge­mein­sam mit­ein­an­der zu tun? Ute Schramm, beim Cari­tas­ver­band für das Bis­tum Aachen (DiCV Aachen) zustän­dig für das Stif­tungs­we­sen und Mit­glied der Face­book-Grup­pe der Geschäfts­stel­le, ist eine von elf När­rin­nen und Nar­ren, die die zwei­te Auf­la­ge der „Elf Rei­me zum Kar­ne­val“ aus Aachen als Video auf­ge­nom­men haben und zum Bes­ten geben. Gleich zu Beginn der Kar­ne­vals­rei­me im Stil einer Bütt­re­de erläu­tert sie den Zusam­men­hang von Kam­pa­gne und Kar­ne­val so:

„Der Narr ist immer Opti­mist,
und weil das nun ein­mal so ist,
ist er auf Zukunft aus­ge­rich­tet
und dem Zusam­men­halt verpflichtet.

Drum tue ich dem Erden­rund
als Jeck mit Über­zeu­gung kund:
„Zukunft den­ken, Zusam­men­halt leben:“
Des­halb muss es Kar­ne­val geben.“

Mit Herz und Witz in die Zukunft blicken

„Zukunft den­ken, Zusam­men­halt leben.“ Des­halb muss es Kar­ne­val geben. – Die­ses State­ment ist der Face­book-Grup­pe des DiCV Aachen und ande­ren Fach­re­fe­ren­ten und Ver­wal­tungs­mit­ar­bei­tern so wich­tig, das mit ihm jede der elf Stro­phen endet. Die jecke Trup­pe der Bis­tums-Cari­tas in der Stadt Karls des Gro­ßen und des Kar­ne­vals­or­dens „Wider den tie­ri­schen Ernst“ hat an alles gedacht, sogar an den Tusch. Den steu­ert der Chef bei: Diö­ze­sanca­ri­tas­di­rek­tor Ste­phan Jent­gens sitz am Key­board. „Gera­de in Coro­na-Zei­ten darf der Kar­ne­val nicht hin­ten her­un­ter­fal­len, bei allem Ver­ständ­nis für not­wen­di­ge Beschrän­kun­gen. Daher freue ich mich, dass es den Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen wie­der gelun­gen ist, elf Rei­me zum Kar­ne­val zusam­men­zu­stel­len,“ sagt Jent­gens. „Das ist ganz im Sin­ne der Cari­tas-Dach­kam­pa­gne. Ob Cari­tas oder Kar­ne­val: #Das­Ma­chen­Wir­Ge­mein­sam“.

Wich­ti­ges Uten­sil bei den „Elf Rei­men zum Kar­ne­val 2022“: das Schild mit dem Mot­to der aktu­el­len Kam­pa­gnen­pha­se „Zukunft den­ken, Zusam­men­halt leben.“

Auch die Wer­te wie Nächs­ten­lie­be, Soli­da­ri­tät, Gerech­tig­keit und Respekt, die die Cari­tas im Lau­fe des Jah­res in den Mit­tel­punkt rücken möch­te, kom­men in den „Elf Rei­men zum Kar­ne­val“ vor. Und am The­ma Coro­na-Pan­de­mie kommt die Face­book-Grup­pe frei­lich eben­falls nicht vor­bei. Fach­re­fe­ren­tin The­re­sia Hei­mes, zustän­dig für die Umset­zung der Prä­ven­ti­ons­ord­nung, macht aber deut­lich, dass die Face­book-Grup­pe mit dem Blick des Opti­mis­mus auf die Pan­de­mie schaut, wenn sie dichtet:

„Gries­gram ist uns ziem­lich Schnup­pe
sagen wir von der Face­book-Grup­pe
der Cari­tas im Bis­tum Aachen.
Wir wer­den bald schon wie­der lachen.“

Die Wer­te der Cari­tas in Reimform

Bei allem Opti­mis­mus, den Blick für die Rea­li­tä­ten ver­liert die Face­book-Grup­pe den­noch nicht. Sie nimmt wahr, dass eini­ge Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Cari­tas wegen der Coro­na-Pan­de­mie sehr belas­tet sind. Mar­co Jan­sen, Ver­wal­tungs­mit­ar­bei­ter im Bereich Fach­ar­beit und Sozi­al­po­li­tik der Geschäfts­stel­le, wirbt in der Coro­na-Zeit für Soli­da­ri­tät mit den Pfle­ge­kräf­ten, wenn er reimt:

„Für die Kol­le­gin, den Kol­le­gen,
die in der Pfle­ge viel bewe­gen,
bre­chen wir hier eine Lan­ze:
Schaut bit­te auf das gro­ße Ganze

und erkennt den Wert der Pfle­ge,
ich sie Euch sehr ans Herz hier lege.
Woll’n wir der Pfle­ge Zukunft schen­ken
voll Ach­tung ist an sie zu denken.“

Die­se Hän­de gehö­ren Ste­phan Jent­gens. Der Diö­ze­sanca­ri­tas­di­rek­tor im Bis­tum Aachen sorgt für den Tusch zwi­schen den Strophen.

Roman Schlag, Fach­re­fe­rent für Schuld­ner­be­ra­tung, setzt sich in sei­nem Reim mit popu­lis­ti­schen Strö­mun­gen aus­ein­an­der und hält ein Plä­doy­er für Respekt gegen­über Anders­den­ken­den und für mehr gesell­schaft­li­chen Zusammenhalt:

„Lügen­pres­se wird geschrien,
ver­mummt sie durch die Stra­ßen zieh‘n.
Man­che den­ken gar so quer,
da kommt man gar nicht hinterher,

weil ihr Ziel ist nur zu spal­ten,
bloß gar nix zusam­men­hal­ten.
Ein Narr wie ich, der spießt das auf,
geht auf die Bar­ri­ka­de drauf.

Im Kar­ne­val, da heißt sie Bütt,
und aus der Bütt geb‘ ich Euch mit:
„Zukunft den­ken, Zusam­men­halt leben.“:
Des­halb muss es Kar­ne­val geben.“

 

Bunt kos­tü­miert tre­ten die Cari­tas-Mit­ar­bei­ten­den vor die Kamera.

In die ima­gi­nä­re Bütt stie­gen aus der Geschäfts­stel­le des Cari­tas­ver­ban­des für das Bis­tum Aachen fer­ner Simo­ne Esch­wei­ler, Chris­ti­an Heid­rich, Bea­te Knup­pertz, Vanes­sa Krü­ger, Michè­le Offer­mann, Dr. Anne-Kath­rin Schaar sowie Judith Swoboda.

Das Video „Elf Rei­me zum Kar­ne­val“ ist zu fin­den unter www.caritas-ac.de/elf-reime-zum-karneval und bei you­tube: https://youtu.be/COsLNTAVl_4

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