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Was einer nicht schafft, schaf­fen viele

Paderborn

Brit­ta Ricken
Cari­tas­ver­band für das Erz­bis­tum Pader­born e.V.
12.01.2023



Der Drin­gen­ber­ger Dor­la­den stand am 17. Novem­ber 2022 im Mit­tel­punkt des Work­shops „Expe­di­ti­on Zukunft — #Das­Ma­chen­Wir­Ge­mein­sam“. Vertreter*innen von drei Genos­sen­schaf­ten dis­ku­tier­ten jetzt mit Mit­ar­bei­ten­den der Cari­tas über die Stär­kung der Selbst­wirk­sam­keit durch genos­sen­schaft­li­che Zusammenarbeit.

Dis­ku­tier­ten im Drin­gen­ber­ger Dorf­la­den (von links): Micha­el Klö­se­ner (Ener­gie­dorf Herbram-Wald), San­dra Mön­ni­kes (Drin­gen­ber­ger Dorf­la­den), David Hes­se (Erz­bis­tum Pader­born), Chris­toph Eiken­busch, Bir­git Pachur (bei­de Diö­­ze­­san-Cari­­tas­­ver­­­band), Brit­ta Lang­ner (Vor­stän­din Cari­tas­ver­band Lip­pe), Esther van Beb­ber (Diö­­ze­­san-Cari­­tas­­di­­re­k­­to­­rin), Mat­thi­as Krieg , Jana Tim­merberg (bei­der Diö­­ze­­san-Cari­­tas­­ver­­­band) und Cle­mens Johan­nig­mann (SoLa­Wi Vauß-Hof). (Foto: cpd / Cosack)

Ein Lebens­mit­tel­ge­schäft, das die dörf­li­che Gemein­schaft belebt. Ein Heiz­werk belie­fert das eige­ne Dorf mit Ener­gie und ein Bau­ern­hof, der Men­schen mit selbst ange­bau­tem Obst und Gemü­se ver­sorgt. Nur drei von zahl­lo­sen Bei­spie­len, in denen der genos­sen­schaft­li­che Gedan­ke aktiv gelebt wird. 20 Mil­lio­nen Men­schen sind in Deutsch­land an Genos­sen­schaf­ten betei­ligt, welt­weit sind es etwa 700 Millionen.

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Soli­da­ri­sche Land­wirt­schaft im Dringenberger-Dorfladen

San­dra Mön­ni­kes vom Drin­gen­ber­ger Dorf­la­den, Micha­el Klö­se­ner, Vor­stands­vor­sit­zen­der des Ener­gie­dor­fes Herbram-Wald eG und Cle­mens Johan­nig­mann von der Soli­da­ri­schen Land­wirt­schaft (SoLa­Wi) Vauß Hof eG in Schar­me­de berich­te­ten über Her­aus­for­de­run­gen und Chan­cen, die die Grün­dung einer Genos­sen­schaft mit sich bringt.

Elf Arbeits­plät­ze bie­tet der Dorf­la­den in Drin­gen­berg, der sich seit sei­ner Grün­dung 2017 zum sozia­len Mit­tel­punkt des Dor­fes ent­wi­ckelt hat. Mehr als eine Mil­lio­nen Euro hat das Ener­gie­dorf Herbram-Wald in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren inves­tiert, um ins­ge­samt 24 Immo­bi­li­en — dar­un­ter eine Unter­kunft für Asyl­be­wer­ber – mit Wär­me zu ver­sor­gen. „Für 2023 wer­den wir wei­te­re 250.000 Euro für neue Anschlüs­se aus­ge­ben“, sagt Micha­el Klösener.

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Für die SoLa­Wi ist Nach­hal­tig­keit und Regio­na­li­tät wichtig

Die SoLa­Wi in Schar­me­de kann auf die stol­ze Zahl von 180 Mit­glie­dern ver­wei­sen. Allen gemein­sam ist der Gedan­ke von Nach­hal­tig­keit und Regio­na­li­tät. „Wir bau­en aus­schließ­lich Bio-Gemü­­se an und wol­len Sor­ten züch­ten, die am bes­ten zu unse­ren hei­mi­schen Bedin­gun­gen pas­sen“, erklärt Cle­mens Johan­nig­mann. Auch wenn sich Inves­ti­tio­nen, Mit­glie­der­zah­len und Zie­le durch­aus unter­schei­den, eint die drei die Idee von der Soli­da­ri­tät. „Nur gemein­schaft­lich sind sol­che Pro­jek­te zu rea­li­sie­ren“, sagt San­dra Mön­ni­kes, „allei­ne steht man auf ver­lo­re­nem Posten.“

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Expe­di­ti­on Zukunft

Deut­lich wur­de in der Dis­kus­si­ons­run­de, wie sehr der Ein­zel­ne im Zusam­men­wir­ken mit Ande­ren sein Leben aktiv gestal­ten kann. Getreu dem genos­sen­schaft­li­chen Mot­to „was einer nicht schafft, schaf­fen vie­le“. Die­se Soli­da­ri­tät zu begrün­den und die Iden­ti­fi­ka­ti­on mit dem jewei­li­gen Pro­jekt auf­recht zu erhal­ten, gehört zu den span­nends­ten Auf­ga­ben jeder Genos­sen­schaft. Dane­ben gilt es, ganz prak­ti­sche Her­aus­for­de­run­gen zu meis­tern. Natur­ge­mäß gehört die Finan­zie­rung dazu, aber auch büro­kra­ti­sche Hür­den stel­len hohe Anfor­de­run­gen an die Mit­glie­der der Genos­sen­schaf­ten. Die­se bin­de immer wie­der vie­le Res­sour­cen, so die drei Ver­tre­ter der Genossenschaften.

Diö­­ze­­san-Cari­­tas­­di­­re­k­­to­­rin Esther van Beb­ber sieht in die­sen Pro­ble­men durch­aus Auf­ga­ben für die Cari­tas. „Bera­tung, Unter­stüt­zung, auch in finan­zi­el­ler Hin­sicht, sind durch­aus The­men, bei denen wir uns noch stär­ker enga­gie­ren sollten.“

Im Dezem­ber wird eine Schul­klas­se aus War­burg auf Expe­di­ti­on Zukunft gehen! Wir wer­den berichten.

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Mit dem Bus quer durch die Woche der Caritas

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Mela­nie Mül­ler von Klingspor
05.12.2022



Zehn Mit­­­mach-Akti­o­­nen in einer Woche: Zum 125-jäh­­ri­­gen Ver­bands­ju­bi­lä­um war die Cari­tas in der Diö­ze­se Spey­er mit dem Bus unter­wegs.
Ein Road­t­rip in Bildern. 

Ein Roter Caritas-Bus mit drei Mitarbeitenden, die Plakate hochhalten.
Fotos: Cari­­tas-Diö­­ze­­s­an­­ver­­­band Speyer

Vom 18. bis 25. Sep­tem­ber fand bun­des­weit die „Woche der Cari­tas“ statt. Alle Cari­tas­ver­bän­de Deutsch­lands waren ein­ge­la­den, in die­ser Woche zusam­men mit dem Deut­schen Cari­tas­ver­band des­sen 125. Geburts­tag zu fei­ern. „Zukunft den­ken, Zusam­men­halt leben – Das machen wir gemein­sam“ — das ist das Mot­to der Cari­­tas-Jah­­res­­kam­­pa­­g­ne 2022.

Sie­ben Tage, zehn Stops, unzäh­li­ge Begegnungen

Unter die­sem Mot­to stand also die „Woche der Cari­tas“. Auch der Cari­tas­ver­band für die Diö­ze­se Spey­er mach­te mit und orga­ni­sier­te zehn Mit­­­mach-Akti­o­­nen in allen Deka­na­ten. Mit einem Cari­­tas-Tour­­bus fuh­ren die bei­den Refe­ren­ten für Gemein­de­ca­ri­tas, Ste­fa­nie Horn-Wol­­nie­­wicz und Lukas Busch­ba­cher gemein­sam mit Sabi­ne Mas­ser von der Abtei­lung für Mar­ke­ting jeden Tag an einen ande­ren Aktionsort.

Mit im Gepäck des Bus­ses waren immer: ein roter Tep­pich, rote Sitz­sä­cke und Klapp­stüh­le, Tische, eine Foto-Box, die „Wer­­te-Schil­­der“ der Cari­­tas-Jah­­res­­kam­­pa­­g­ne, eine Zucker­­wa­t­­te-Maschi­­ne, Gum­mi­bär­chen, Fahr­­rad-Fli­ck­­zeug, Minz-Bon­­bons, Pflas­termäpp­chen – und natür­lich die Ein­la­dung zum Gespräch: Wel­che The­men beschäf­ti­gen die Men­schen? Wel­che Sor­gen machen sie sich? Wel­che Wer­te sind ihnen wich­tig? Und: Was wün­schen sie sich dazu von der Caritas? 

Sonn­tag: Fest­got­tes­dienst in Speyer

Los ging es am 18. Sep­tem­ber mit einem Got­tes­dienst zum bun­des­wei­ten Cari­­tas-Son­n­­tag im Dom zu Spey­er, der vom Cari­tas­vor­sit­zen­den und Dom­ka­pi­tu­lar Karl-Lud­­wig Hun­de­mer zele­briert wur­de. Die Kol­lek­te am Cari­­tas-Son­n­­tag aus allen Got­tes­diens­ten im Bis­tum Spey­er kommt dem all­ge­mei­nen Not­hil­­fe-Fonds des Cari­tas­ver­ban­des zugu­te, aus dem Men­schen in finan­zi­el­len Nöten unter­stützt wer­den sol­len beim Beglei­chen ihrer Ener­­gie- und Lebenshaltungskosten.

Mon­tag: Besuch beim Quar­tiers­bü­ro in Kaiserslautern

Am Mon­tag, 19. Sep­tem­ber, stell­te sich in Kai­sers­lau­tern Nord­west das neue Quar­tiers­bü­ro des Cari­­tas-Zen­­trums in der Sle­vogt­stra­ße 36 vor. Die Bewoh­ner des Quar­tiers waren ein­ge­la­den vor­bei­zu­kom­men und die Mit­ar­bei­te­rin­nen des Quar­tiers­bü­ros ken­nen­zu­ler­nen. Es gab krea­ti­ve Bas­te­l­an­ge­bo­te für Kin­der, und die Men­schen konn­ten dar­über ins Gespräch kom­men, was ihnen in ihrem Wohn­quar­tier fehlt, was sie sich in ihrem Sozi­al­raum dort wün­schen und wel­che Pro­ble­me sie haben. Rund 40 Gäs­te kamen vorbei.

Diens­tag: Markt­früh­stück in Pir­ma­sens und Alko­hol­prä­ven­ti­on in Germersheim

Am Diens­tag, 20. Sep­tem­ber, fuhr der Cari­­tas-Tour-Bus mor­gens nach Pir­ma­sens zum Cari­­tas-För­­der­­zen­­trum Vin­zenz von Paul. In direk­ter Nach­bar­schaft des För­der­zen­trums, auf dem Exer­zier­platz, fin­det der Wochen­markt statt. Das För­der­zen­trum lud zusam­men mit dem Cari­­tas-Zen­­trum die Markt­be­su­cher und jeden, der Lust hat­te, ins Foy­er des För­der­zen­trums ein zum Markt­früh­stück. Rund 80 Gäs­te waren gekommen.

Der Bus fuhr dann wei­ter nach Ger­mers­heim. Dort luden der Kreuz­bund und das Cari­­tas-Zen­­trum auf den Platz vor dem Haus der Fami­lie ein zu einer Prä­ven­ti­ons­ak­ti­on zum The­ma Alko­hol. Es galt mit Rausch­bril­len auf der Nase die die Sin­nes­ein­drü­cke unter Alko­hol­ein­fluss simu­lie­ren und einen Par­cours zu bewäl­ti­gen. Dazu gab es alko­hol­freie Cock­tails, eine Gesprächs­ecke, Infos zum The­ma Alko­hol und ein Quiz. Es kamen rund 20 Besucher.

Mitt­woch: Begeg­nungs­ca­fé in Speyer

Am Mitt­woch, 21. Sep­tem­ber, fand im Gemein­de­zen­trum St. Hed­wig in Spey­er ein Begeg­nungs­ca­fé mit ukrai­ni­schen Geflüch­te­ten statt. Es gab Kaf­fee und Kuchen und ein Spie­le­an­ge­bot für Kin­der. Das Café wird orga­ni­siert von ehren­amt­li­chen Hel­fern, dem Cari­­tas-Zen­­trum und der Pfar­rei. Bischof Dr. Karl-Heinz Wie­se­mann kam vor­bei, um sich mit den aus der Ukrai­ne geflüch­te­ten Men­schen über ihre Situa­ti­on zu unter­hal­ten. Es waren rund 40 Gäs­te da.

Am Don­ners­tag mach­te der Bus eine Pause.

Frei­tag: Nach­bar­schafts­fest in Lud­wigs­ha­fen und Street Food in St. Ingbert

Wei­ter ging es am Frei­tag, 23. Sep­tem­ber, mit dem Nach­bar­schafts­fest im Dich­ter­quar­tier in Lud­wigs­ha­fen. Rund um die Hei­lig Geist Kir­che und das Gemein­de­zen­trum gab es dort ein bun­tes Pro­gramm mit Musik, Spiel­mo­bil, Essen und Geträn­ken, Got­tes­dienst, Tän­zen und Spiel. Mit dabei waren: das Cari­­tas-Zen­­trum Lud­wigs­ha­fen, das Cari­­tas-För­­der­­zen­­trum St. Johan­nes & St. Micha­el und der Cari­tasaus­schuss der Pfar­rei Hll. Petrus und Pau­lus. Zum Fest kamen rund 200 Gäste.

Eben­falls am Frei­tag bot das Cari­­tas-Zen­­trum Saar­pfalz in St. Ing­bert neben der Kir­che Hl. Engel­bert eine Street Food Cor­ner an. Im Rah­men der bun­des­wei­ten “Inter­kul­tu­rel­len Woche“ gab es dort inter­na­tio­na­le Gerich­te, Sou­ve­nirs, Live-Musik, Infor­ma­tio­nen und Aus­tausch. Es kamen rund 150 Gäste.

Sams­tag: Wohn­raum­si­che­rung in Land­au und Markt der Kul­tu­ren in Kaiserslautern

Am Sams­tag, 24. Sep­tem­ber gab es auch zwei Aktio­nen: In Land­au in der Fuß­gän­ger­zo­ne stell­te sich die Fach­stel­le für Wohn­raum­si­che­rung des Cari­­tas-Zen­­trums Land­au vor und lud die Besu­cher ein zum Aus­tausch über bezahl­ba­ren Wohn­raum, stei­gen­de Mie­ten, Wohn­raum­knapp­heit, Ener­gie­kos­ten und ähn­li­ches. Die Mit­ar­bei­ter kamen mit rund 40 Besu­chern ins Gespräch.

In Kai­sers­lau­tern auf dem Schil­ler­platz fand der „Markt der Begeg­nung“ im Rah­men der Inter­kul­tu­rel­len Woche statt. Mit dabei war das Cari­­tas-Zen­­trum Kai­sers­lau­tern und infor­mier­te über die Arbeit des Zen­trums. Im Gepäck hat­te das Zen­trum ein Glücks­rad. Zum Markt der Begeg­nung kamen meh­re­re hun­dert Gäste.

Sonn­tag: Fei­er­li­cher Abschluss in Neu­stadt und Kaiserslautern

Am Sonn­tag, 25. Sep­tem­ber, fei­er­te Neu­stadt an der Wein­stra­ße auf dem Markt­platz das Fes­ti­val „Vie­le Kul­­tu­­ren- eine Stadt“. Es spiel­ten Bands Musik von Gipsy Swing über Tan­go und Chan­son bis hin zu Rock und Blues. Es gab inter­na­tio­na­le Gerich­te und Info­stän­de. Mit dabei war das Cari­­tas-Zen­­trum Neu­stadt mit einem Stand.

Um 10.30 Uhr fand die „Woche der Cari­tas“ in Kai­sers­lau­tern in Otter­bach in der Kir­che Mariä Him­mel­fahrt ihren Abschluss mit einem Gottesdienst.


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Zukunft und Zusam­men­halt: Das machen wir gemeinsam.

Autorenfoto-Darmstadt

Clau­dia Betz­holz
04.11.2022



Was für ein Jubi­lä­ums­jahr! Für uns in Darm­stadt stand 2022 nicht nur der 125-jäh­­ri­­ge Geburts­tag des Deut­schen Cari­tas­ver­ban­des im Fokus, wir hat­ten auch unser 100-jäh­­ri­­ges Bestehen zu Fei­ern. Zahl­rei­che Aktio­nen wur­den auf die Bei­ne gestellt, um auf die Arbeit der Cari­tas in der heu­ti­gen Zeit auf­merk­sam zu machen und um den Mit­ar­bei­ten­den und Ehren­amt­li­chen Dan­ke zu sagen. Dan­ke für die Arbeit „Von Mensch zu Mensch! “

Foto: Andre­as Kelm

„Alle gro­ßen Din­ge im Leben begin­nen immer damit, dass einer mehr Mut hat als alle ande­ren…“ ein ermu­ti­gen­der Sinn­spruch, von unse­rer Gra­fi­ke­rin Andrea Celest Schwaak. Spon­tan ent­stan­den bei der Gestal­tung der Jah­res­be­richt­sei­ten über den Grün­der des Cari­tas­ver­ban­des Darm­stadt Dr. Wil­helm Schleuß­ner, der am 3. August 1922 als dama­li­ger Stu­den­ten­seel­sor­ger den muti­gen Schritt wag­te und den Spu­ren von Cari­­tas-Grün­­der Lorenz Werth­mann folg­te. Die­ser hat­te 1897 die viel­fäl­ti­ge und leben­di­ge Cari­tas­be­we­gung des 19. Jahr­hun­derts ver­eint und pro­fes­sio­na­li­siert und mit der Dach­struk­tur dafür gesorgt, dass die vie­len gut gemein­ten Hil­fen auch da ankom­men konn­ten, wo sie gebraucht wurden.

Foto: Tho­mas Neu

Viel­fäl­ti­ge Aktio­nen im Jubiläumsjahr

Unse­re 100 Jah­re waren für uns ein Anlass auch ein­mal mit neu­en Wegen auf unse­re Arbeit auf­merk­sam zu machen. So fährt für ein Jahr ein Lini­en­bus in unse­rem Cari­­tas-Design durch Darm­stadt und Umge­bung, eine eige­ne 85-Cent-Brie­f­­mar­­ke schmückt unse­re Aus­gangs­post, auf Fach­ta­gen kamen und kom­men wir mit vie­len Kooperationspartner*innen ins Gespräch und bei After-Work-Par­­tys konn­ten die Mit­ar­bei­ten­den mal vom All­tag abschalten.

Dass bei unse­rem Fest­akt die Prä­si­den­tin die Fest­re­de gehal­ten hat, das hat uns alle beson­ders gefreut. Neu­gie­rig war Frau Wel­­skop-Def­­faa auf unse­ren Ver­band auch durch die Talen­tak­ti­on gewor­den, die wir im Jubi­lä­ums­jahr orga­ni­siert hat­ten! Dass sich Mit­ar­bei­ten­de nach anstren­gen­den Arbeits­ta­gen enga­gie­ren, um Spen­den für Men­schen in Not zu sam­meln, und das auf so unter­schied­lich krea­ti­ve Art und Wei­se, das hat sich bis nach Ber­lin rumgesprochen.

Die Talen­tak­ti­on

Nein, es war nicht unse­re Idee, die haben wir uns von den Osna­brü­cker Kolleg*innen abge­schaut, die bereits 2016 ihren 100. Geburts­tag gefei­ert hat­ten. Ganz nach dem Gleich­nis von den anver­trau­ten Talen­ten (Bibel­stel­le Mt 25, 14 – 29) konn­te jede*r Mit­ar­bei­ten­de 10 Talen­te, sprich 10 Euro, erhal­ten und ver­su­chen, aus die­sem Start­ka­pi­tal mehr zu machen, den Ideen waren kei­ne Gren­zen gesetzt und die Mit­ar­bei­ten­den haben ihrer Krea­ti­vi­tät frei­en Lauf gelas­sen. Mit dem Ver­kauf von selbst her­ge­stell­ten Pro­duk­ten wie Holun­der­blü­ten­si­rup, Kräu­ter­salz und Erd­beer­ge­lee, Mar­me­la­den, Scho­ko­ku­chen, Koch­kä­se, Plätz­chen oder Hand­ar­bei­ten wie Wich­tel und Ster­ne und sons­ti­gen Aktio­nen wie ein Jubi­lä­ums­wein oder ein Glücks­schwein­chen wur­den 7.541,88 Euro ein­ge­nom­men. Dazu kam noch die Kol­lek­te vom Fest-Got­­tes­­dienst, so dass ins­ge­samt 8.210,49 Euro nun auf­ge­teilt an Cari­tas Inter­na­tio­nal für die Stra­ßen­kin­der in Kenia, an Pro­jek­te von Netz­werk Leben und an den Nach­bar­schafts­heim Darm­stadt e. V. gespen­det werden.

Foto: Klaus Mai

 

Von Mensch zu Mensch – auch die nächs­ten 100 Jahre!

Was die nächs­ten 100 Jah­re brin­gen wer­den, wis­sen wir genau­so wenig wie damals Lorenz Werth­mann und Wil­helm Schleuß­ner – dass wir aber gro­ße Her­aus­for­de­run­gen vor uns haben ist kein Geheim­nis – der Krieg in der Ukrai­ne hat weit­rei­chen­de Fol­gen für unser Land, die Sor­gen und Ängs­te vie­ler Men­schen sind längst Gegen­stand von Gesprä­chen in unse­ren Diens­ten und Ein­rich­tun­gen, die Mit­ar­bei­ten­den in der Pfle­ge sind erschöpft nach zwei Jah­ren Pan­de­mie und den vie­len zusätz­li­chen Schich­ten, weil die Kolleg*innen feh­len, der Kli­ma­wan­del ist nicht mehr weg­zu­re­den und die Ener­gie­kri­se ist gera­de in aller Mun­de. Es ist unser aller Auf­ga­be die not­wen­di­gen Ver­än­de­run­gen jetzt zu begin­nen, der sozia­le Zusam­men­halt in unse­rer Gesell­schaft ist brü­chig – manch­mal hat man den Ein­druck es gibt nur noch schwarz oder weiß – es ist wich­tig, dass wir bunt blei­ben – Digi­ta­li­sie­rung, demo­gra­phi­scher Wan­del, sind wei­te­re The­men, die es zu gestal­ten gilt.

Wenn es auch in Zukunft gelingt, mit so vie­len haupt- und ehren­amt­lich enga­gier­ten Men­schen die Her­aus­for­de­run­gen der Zeit anzu­pa­cken, die natio­na­len, loka­len und glo­ba­len Anstren­gun­gen zusam­men­zu­füh­ren, dann lebt die groß­ar­ti­ge Geschich­te des Cari­tas­ver­ban­des weiter.


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Dra­chen, Schweiß und vie­le Emotionen 

HarryLandauerAutorenfoto

Har­ry Land­au­er
26.10.2022



Nicht nur die Läufer:innen des Jubi­lä­ums­lauf kamen ins Schwit­zen. Denn beim 100sten Jubi­lä­um der Cari­tas in Regens­burg wur­de ordent­lich ein­ge­heizt. Vom tro­pi­schen Wet­ter, einem Feu­er­dra­chen und der zwei­tä­gi­gen Fei­er in der Alt­stadt. Dabei blick­te der Diö­ze­san­ver­band nicht nur zurück, son­dern auch in die Zukunft. 

Ein Feuerdrache spuckt feuer
Fotos: H.C. Wagner

Der Fur­ther Dra­chen­stich ist das ältes­te Volks­schau­spiel Deutsch­lands. Die Fest­spiel­sai­son ist all­jähr­lich im August, in die­sem Jahr aber wur­de der Dra­che bereits im Juli geweckt – im Dienst der Cari­tas. Sein Job: „Anfeu­ern“ der Läu­fe­rin­nen und Läu­fer beim Cari­tas Jubi­lä­ums­lauf vom tsche­chi­schen Pil­sen nach Regens­burg. In der Grenz­stadt Furth im Wald, etwa auf hal­ber Stre­cke, erwar­te­te der Dra­che das Laufteam.

Aber nicht der Feu­er­dra­che und das Lau­fen, son­dern auch die Hit­ze brach­te man­che ins Schwit­zen: Mit dem Jubi­lä­ums­lauf star­te­te der Cari­­tas-Diö­­ze­­s­an­­ver­­­band Regens­burg bei tro­pi­schen Tem­pe­ra­tu­ren in ein zwei­tä­gi­ges Jubiläumsfest.

Der Dra­che feu­ert Läu­fe­rin­nen und Läu­fer an, die durch die Grenz­stadt Furth kommen. 

Das Jubi­lä­um 100 Jah­re Cari­tas­ver­band Regens­burg soll­te im Som­mer rund um das Grün­dungs­da­tum 26. Juli gefei­ert wer­den. Aus der Idee eines Spen­den­laufs zum Jubi­lä­um wur­de das Pro­jekt ent­wi­ckelt, von Frei­tag, 22. Juli, bis Sams­tag, 23. Juli 2022, die 180 Kilo­me­ter vom Platz der Repu­blik in Pil­sen (mit der wun­der­schö­nen goti­schen St. Bar­­tho­­lo­­mä­us-Kathe­­dra­­le) lau­fend zu bewäl­ti­gen, um am Nach­mit­tag des 23. Juli auf dem Alten Korn­markt bei der berühm­ten Alten Kapel­le in Regens­burg anzu­kom­men und dort das Fest­wo­chen­en­de zu eröffnen.

Hin­ter­grund der grenz­über­schrei­ten­den Begeg­nung von Pil­sen und Regens­burg ist eine lang­jäh­ri­ge Ver­bun­den­heit der Cari­tas­ver­bän­de. Nach dem Fall des Eiser­nen Vor­hangs wur­de die Cari­tas im Nach­bar­land mit tat­kräf­ti­ger Hil­fe aus Regens­burg auf­ge­baut. Bis heu­te pfle­gen die bei­den Ver­bän­de eine freund­schaft­li­che Ver­bin­dung. Der „Ver­bin­dungs­lauf“ setz­te dafür ein Zeichen.

Rund 50 Läu­fer und Läu­fe­rin­nen eines inter­na­tio­na­len Teams kamen pünkt­lich und sicher ins Ziel. Mit dabei: Die amtie­ren­de deut­sche Mara­­thon-Meis­­te­­rin Corin­na Harrer.

Jubi­lä­um als Fest der Begegnung

Das Bis­tum Regens­burg ist flä­chen­mä­ßig das größ­te Bis­tum Bay­erns, ent­spre­chend sind die über 900 Diens­te und Ein­rich­tun­gen der Cari­tas weit gestreut. Vie­le Tau­send Men­schen arbei­ten hier haupt- und ehren­amt­lich für die Cari­tas, unter­ein­an­der kennt man sich kaum. Aus die­sem Grund soll­te das Jubi­lä­ums­jahr und ins­be­son­de­re das Jubi­lä­ums­fest, das schließ­lich zwei Tage lang mit einem bun­ten Büh­nen­pro­gramm mit­ten in der Regens­bur­ger Alt­stadt gefei­ert wur­de, auch ein Fest der Begeg­nung werden.

Blues und Blas­mu­sik, DJ und Gos­pel­chor – die Band­brei­te des musi­ka­li­schen Ange­bots sorg­te für ein kurz­wei­li­ges Programm.

„Das Regens­bur­ger Duo „Ohr­an­ge“ mit Sän­ger Manu­el Mei­er und Per­cus­sio­nist Sebas­ti­an Schier­lin­ger machen „moder­ne baye­ri­sche Musik“ und bezau­ber­ten das Publi­kum mit Charme und Humor. Ihre Songs erzäh­len vom „Leben und der Liebe“. 

„Fei­ern wir heu­te, arbei­ten wir mor­gen und ver­su­chen wir wei­ter gemein­sam, die Welt ein biss­chen bes­ser zu machen.“

Eva Maria Wel­­skop-Def­­faa, Prä­si­den­tin des Deut­schen
Cari­tas­ver­ban­des in Regensburg

Offi­zi­el­ler Fest­tag war Sonn­tag, der 24. Juli 2022, der mit einem Pon­ti­fi­kal­amt im voll besetz­ten Regens­bur­ger Dom begann. „Die Kir­che ist nicht sie selbst, wenn sie nicht cari­tas ist und wenn sie nicht Men­schen erweckt, Die­ner der cari­tas zu sein“, sag­te Bischof Rudolf Voder­hol­zer in sei­ner Predigt.

Das Mot­to des Cari­tas­ver­bands im Jubi­lä­ums­jahr lau­tet: Mit­Mensch­lich­keit leben. “Das Pro­gramm der Cari­tas ist ein Ver­spre­chen, das wir jeden Tag aufs Neue aus­ge­ben“, so Diö­­ze­­san-Cari­­tas­­di­­re­k­­tor Micha­el Weiß­mann beim anschlie­ßen­den Fest­akt. „Jeder Mensch ist immer Mit-Mensch, dem wir mit Mensch­lich­keit begeg­nen wol­len und so Mit­mensch­lich­keit leben.“

Sams­tag­abend in Regens­burg: Die inklu­si­ve For­ma­ti­on Blues With A Fee­ling rund um den viel­fach aus­ge­zeich­ne­ten Blues­gi­tar­ris­ten Wolf­gang Bern­reu­ther rock­te den Alten Kornmarkt.

Cari­tas in Regens­burg: Vom ers­ten Welt­krieg bis heute

Auf­takt für das Jubi­lä­ums­jahr in Regens­burg war der 19. Novem­ber, Tag der hei­li­gen Eli­sa­beth, Patro­nin der Cari­tas in der päpst­li­chen Basi­li­ka St. Emmer­am. Die­se befin­det sich in unmit­tel­ba­rer Nähe der Fürst­li­che Not­stands­kü­che, wo die Cari­tas all­täg­lich Mahl­zei­ten für Bedürf­ti­ge in Regens­burg orga­ni­siert. Der Ort ver­weist auf die Wur­zeln der christ­li­chen Cari­tas eben­so wie auf die heu­te leben­di­ge Cari­tas­ar­beit und gleich­zei­tig auf die Not­wen­dig­keit orga­ni­sier­ter Hil­fe, wie sie schon bei der Ver­bands­grün­dung im Jahr 1922 bestand.

Im dama­li­gen Nach­­­kriegs-Deut­sch­­land herrsch­ten Armut, Arbeits­lo­sig­keit und Wirt­schafts­kri­sen. Die Men­schen im Land, auch in Regens­burg und der Regi­on, waren ver­sehrt an Leib und See­le. Neben kon­kre­ten Hil­fen für Bedürf­ti­ge, Hil­fen für Straf­ge­fan­gen und Straf­ent­las­se­ne war die „Trin­ker­für­sor­ge in Regens­burg“ eine wich­ti­ge Anlauf­stel­le für Notleidende. 

Orga­ni­sier­te Cari­tas reagiert ange­mes­sen auf Her­aus­for­de­run­gen ihrer Zeit

Mit der Grün­dungs­ver­samm­lung am 26. Juli 1922 begann der kon­ti­nu­ier­li­che Auf­bau kari­ta­ti­ver Ange­bo­te und Ein­rich­tun­gen im Bis­tum Regens­burg und der dafür not­wen­di­gen Struk­tu­ren. Heu­te ist der Cari­tas­ver­band Regens­burg Spit­zen­ver­band für rund 900 Diens­te und Ein­rich­tun­gen dar­un­ter rund 60 ambu­lan­te Pfle­ge­diens­te und 50 Ein­rich­tun­gen der Alten­hil­fe. Der Cari­tas­ver­band ist Trä­ger von Kran­ken­häu­sern, Alten- und Pfle­ge­hei­men, zwei­er Pfle­ge­fach­schu­len, einem Pfle­ge­cam­pus sowie zwei wei­te­ren Fach­aka­de­mien für Sozi­al­päd­ago­gik. Im Bereich der Kin­der­ta­ges­stät­ten ist der Ver­band für die fach­li­che Betreu­ung von rund 400 Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen zustän­dig und betreut rund 160 Kin­der­ta­ges­stät­ten in Geschäftsführung.

Hel­fen macht nicht ärmer lau­te­te der Titel des Fest­vor­trags, in dem Prof. Man­fred Eder, Inha­ber des Lehr­stuhls für Kir­chen­ge­schich­te an der Uni­ver­si­tät Osna­brück, vor den Gäs­ten der Fei­er­stun­de am 24. Juli die Geschich­te des Cari­tas­ver­bands Regens­burg ent­fal­te­te. Bei sei­nem „Streif­zug durch die Ver­bands­ge­schich­te“ stell­te er eine Stär­ke der orga­ni­sier­ten Cari­tas her­aus. Sie war und ist immer in der Lage, auf die Her­aus­for­de­run­gen der Zeit ange­mes­sen zu reagie­ren. Mit Blick auf die Her­aus­for­de­run­gen unse­rer Tage zeigt sich die Cari­tas in ganz Deutsch­land als effek­tiv und hand­lungs­fä­hig. Aber, so Eder, zu fra­gen sei, wie die Fun­da­men­te die­ser Arbeit sich ent­wi­ckeln werden.

Best­mög­li­che Hil­fe auch in den nächs­ten 100 Jahren

Trotz beein­dru­cken­der und auf die Bedürf­nis­se der Zei­ten ant­wor­ten­den Ent­wick­lung des Cari­tas­ver­ban­des, sei­en die Zukunfts­per­spek­ti­ven nicht unein­ge­schränkt posi­tiv zu beur­tei­len. Das gesell­schaft­li­che Umfeld und die Rah­men­be­din­gun­gen kari­ta­ti­ver Arbeit hät­ten sich ein­schnei­dend ver­än­dert: „Wird es der Kir­che gelin­gen, den Men­schen auch wei­ter­hin sozia­le Diens­te mit einem eigen­stän­di­gen, dezi­diert christ­lich gepräg­ten Pro­fil anzu­bie­ten und die­ses Pro­pri­um als Mehr­wert plau­si­bel und begehrt zu machen?“

Die Beant­wor­tung die­ser Fra­ge dürf­te, so der His­to­ri­ker, für die Zukunft der Cari­tas nicht nur in der Diö­ze­se Regens­burg ent­schei­dend sein.

125 Jah­re DCV – 100 Jah­re DiCV — Eine Tor­te zum Jubi­lä­um. Die Cari­tas in Deutsch­land ist star­ker und unver­zicht­ba­rer Wohlfahrtsverband.

„Ver­band­li­che Cari­tas heißt: best­mög­li­che Hil­fe für alle, die die­ser Hil­fe bedür­fen“, sag­te der Cari­tas­vor­sit­zen­de und Dom­ka­pi­tu­lar Micha­el Dreß­el beim Fest­akt im Regens­bur­ger Kol­ping­haus. Das Mot­to des Tages for­mu­lier­te schließ­lich Prä­si­den­tin Eva Maria Wel­­skop-Def­­faa: „Fei­ern wir heu­te, arbei­ten wir mor­gen und ver­su­chen wir wei­ter gemein­sam, die Welt ein biss­chen bes­ser zu machen.“


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Carisounds – Der Klang der Nächstenliebe

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Chris­toph Grätz, Cari­tas für das Bis­tum Essen
13.10.2022



Der Jubi­lä­ums-Pod­­cast zum 125. Geburts­tag der Deut­schen Cari­tas – Eine herz­li­che Ein­la­dung an Cari­tas­mit­ar­bei­te­rin­nen und ‑mit­ar­bei­ter zum Mitmachen.

Der Cari­tas­ver­band für das Bis­tum Essen gra­tu­liert mit sei­nem Mit­­­mach-Pod­­cast „carisounds“ der Deut­schen Cari­tas zum 125-jäh­­ri­­gen Bestehen. Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter von Cari­­tas-Ein­­rich­­tun­­­gen kön­nen sich betei­li­gen, indem sie ihren Klang der Nächs­ten­lie­be an die Cari­tas im Bis­tum Essen sen­den. Auch der Cari­tas­ver­band für die Stadt Essen fei­ert in die­sem Jahr sein 125-jäh­­ri­­ges Bestehen.

Cari­tas heißt Nächs­ten­lie­be, und genau das ist auch die Idee unse­res Geburts­­­tags-Pod­­casts: Neh­men Sie mit Ihrem Smart­pho­ne Ihren Klang der Nächs­ten­lie­be auf und sen­den Sie ihn uns zu.

Was Ihr Klang der Nächs­ten­lie­be sein könn­te? Zum Bei­spiel, wenn die alten Herr­schaf­ten in Ihrem Alten­heim „Hoch auf dem gel­ben Wagen“ sin­gen. Oder wenn in Ihrer Sozi­al­sta­ti­on der lieb­li­che Klang der Kaf­fee­ma­schi­ne die mor­gend­li­che Bespre­chung ein­läu­tet. Viel­leicht ist es auch die ganz beson­de­re Hei­ter­keit und Stil­le im Hos­piz, in dem Sie Men­schen auf ihrem letz­ten Weg begleiten.

Bit­te erzäh­len Sie auch, wer Sie sind und war­um gera­de die­ser Sound Ihr Klang der Nächs­ten­lie­be ist. Ver­ges­sen Sie nicht, auch Ihren Geburts­tags­gruß für die Cari­tas auf­zu­neh­men und uns alles zuzusenden.

Aus den Ein­sen­dun­gen schnei­det die Cari­tas im Bis­tum Essen dann klei­ne Epi­so­den für den Caritas-Geburtstags-Podcast.

Hier noch­mal kurz und bün­dig die vier Din­ge, die wir von Ihnen brauchen:

  1. Ihren Klang der Nächs­ten­lie­be, ein typi­sches Geräusch Ihrer Arbeit mit den Men­schen, die Sie beglei­ten, betreu­en oder pflegen
  2. eine kur­ze Erklä­rung zu Ihrem Klang der Nächstenliebe
  3. ein paar gespro­che­ne Sät­ze, wer Sie sind
  4. Ihren Geburts­tags­gruß an die Caritas.

Bit­te sen­den Sie uns alles an fol­gen­de E‑Mail-Adres­­se: presse@caritas-essen.de.

Zu hören sind die carisounds unter https://carisounds.podigee.io


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