ELF REI­ME AUS AACHEN ZUM CORONA-KARNEVAL

Martin Herceg

Mar­tin Her­ceg
11.02.2021

Hel­au, Alaaf, Nar­ri Nar­ro : Nor­ma­ler­wei­se wür­de am heu­ti­gen Don­ners­tag in vie­len Cari­tas-Ein­rich­tun­gen die fünf­te Jah­res­zeit mit einem bun­ten Trei­ben ein­ge­läu­tet. Die­ses Jahr macht uns Coro­na einen Strich durch die Rechnung.

Unse­re Kolleg*innen aus Aachen wol­len sich ihre Freu­de am Kar­ne­val aber nicht neh­men las­sen — und haben einen ganz beson­de­ren Video­gruß produziert.

In Aachen ver­leiht der Aache­ner Kar­ne­vals­ver­ein (AKV) jähr­lich zum Kar­ne­val den Orden „Wider den tie­ri­schen Ernst“ an Pro­mi­nenz. Wenn nicht gera­de Coro­na ist und Saal- und Sit­zungs­kar­ne­val aus­fal­len müs­sen. So wie in die­sem Jahr. Der Diö­ze­sanca­ri­tas­ver­band in Aachen ver­liert trotz­dem nicht den Humor. Ganz im Gegen­teil. Er hat den Film „Elf Rei­me zum Kar­ne­val“ produziert.
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Wer steckt dahin­ter und wie kam es dazu? 

Die Idee ent­stand in einer Redak­ti­ons­sit­zung der Face­book-Grup­pe des Cari­tas­ver­ban­des für das Bis­tum Aachen. Die gibt es seit zwei Jah­ren, und sie arbei­tet eigent­lich von Anfang an nach dem Mot­to der Cari­tas-Dach­kam­pa­gne #Das­Ma­chen­Wir­Ge­mein­sam. Denn sie ver­steht Öffent­lich­keits­ar­beit als Quer­schnitt­auf­ga­be. Zu Weih­nach­ten hat­te die elf­köp­fi­ge Grup­pe bereits ein bei einer Video­kon­fe­renz in ver­teil­ten Rol­len gele­se­nes Weih­nachts­ge­dicht gepos­tet. Und nun kam die Idee, einen ähn­li­chen Film für Kar­ne­val zu machen.

Chris­ti­an Heid­rich, der Refe­rent für Pres­se- und Öffent­lich­keits­ar­beit des Ver­ban­des, lie­fer­te die Rei­me, Simo­ne Esch­wei­ler bas­tel­te das Cari­tas-Schild, das zum Ende jeder Stro­phe in die Kame­ra gehal­ten wird, sowie den Hin­ter­grund im Vor- und Abspann des Films. Der neue Aache­ner Diö­ze­sanca­ri­tas­di­rek­tor Ste­phan Jent­gens setz­te sich ans Key­board und lie­fer­te den Tusch. Und daheim oder in ihrem Büro nah­men die wei­te­ren Face­book-Grup­pen­mit­glie­der Miri­am Alden­ho­ven, The­re­sia Hei­mes, Mar­co Jan­sen, Anna Kohlw­ey, Dr. Jana-Reis­sen Kosch, Roman Schlag, Ute Schramm, Judith Swo­bo­da und Vanes­sa Wil­lems je eine Stro­phe als Video auf. Den Rest erle­dig­te ein Videoschnitt-Programm.

Ste­phan Jent­gens: “Humor ist eine zutiefst christ­li­che Grundhaltung”

„Ich freue mich, dass sich unse­re Face­book-Grup­pe in der Geschäfts­stel­le Gedan­ken gemacht hat, wie der Kar­ne­val in die­sen Zei­ten trotz­dem hoch­ge­hal­ten wer­den kann: mit Humor“, sagt Diö­ze­sanca­ri­tas­di­rek­tor Ste­phan Jent­gens. Und er erin­nert an die Bedeu­tung des Humors, auch in schwie­ri­gen Zei­ten der Coro­na-Pan­de­mie: „Humor ist hei­te­re Gelas­sen­heit, eine Hal­tung, mit der auch nicht so tol­le Pha­sen gemeis­tert wer­den kön­nen. Humor ver­kennt dabei nicht das Leid, das eine Pan­de­mie mit sich bringt und auch nicht das Mühen so vie­ler in unse­rer Gesell­schaft, die dafür sor­gen, dass die Situa­ti­on beherrsch­bar bleibt. Mit Humor kön­nen wir ande­ren Men­schen eine Freu­de machen. Humor, hei­te­re Gelas­sen­heit, ist eine zutiefst christ­li­che Grundhaltung.“

„Humor ist hei­te­re Gelas­sen­heit, eine Hal­tung, mit der auch nicht so tol­le Pha­sen gemeis­tert werden”

Auch wenn Kar­ne­val in die­sem Jahr anders ist, der Cari­tas­ver­band für das Bis­tum Aachen wünscht mit sei­nem Video – nicht nur an den kar­ne­va­lis­ti­schen Tagen – eine gro­ße Por­ti­on hei­te­re Gelas­sen­heit. Das Video sagt es zum Schluss so: „Nun macht es gut, fei­ert noch was, wünscht die Face­book-Grup­pe der Caritas.“

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Wie wich­tig ist ihnen Humor in Coronazeiten?

Eine Ant­wort auf „Blog: Bei­trag: Elf Rei­me zum Karneval“ 

Ich bedan­ke mich ganz herz­lich bei allen Mit­wir­ken­den für die wun­der­ba­re Por­ti­on hei­te­re Gelas­sen­heit zur Karnevalszeit.🙃

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