UNSE­RE FOR­DE­RUN­GEN ZUR WAHL 2021

Bezahl­ba­re Pfle­ge, Bil­dungs­ge­rech­tig­keit und finan­zi­el­le Absi­che­rung — Wie so oft kom­men die sozi­al­po­li­ti­schen The­men im Bun­des­wahl­kampf erst an zwei­ter oder drit­ter Stel­le. Aber nicht für uns! 

Mit der Kam­pa­gne #Das­Ma­chen­Wir­Ge­mein­sam posi­tio­niert sich die Cari­tas klar zu aktu­el­len Fra­gen in unse­rer Gesell­schaft. Hier lesen Sie, was wir von der zukünf­ti­gen Regie­rung fordern.

Pfle­ge umfas­send reformieren

Pfle­ge muss bezahl­bar sein. Die finan­zi­el­le Belas­tung für Pfle­ge­be­dürf­ti­ge und deren Ange­hö­ri­ge liegt bei sta­tio­nä­ren Ein­rich­tun­gen im Bun­des­durch­schnitt bei 2.068 Euro pro Monat. Dadurch wird sta­tio­nä­re Pfle­ge zuneh­mend zu einem Armutsrisiko.

Die Arbeits­be­din­gun­gen in der Pfle­ge müs­sen ver­bes­sert wer­den. Zeit­druck, kör­per­li­che und psy­chi­sche Belas­tung, nied­ri­ge Bezah­lung: der “Pfle­ge­not­stand” hat vie­le Ursa­chen. Des­halb ist die Poli­tik an vie­len Stel­len gefordert.

Pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge müs­sen gestärkt wer­den. Mehr als 80 Pro­zent der Pfle­ge­be­dürf­ti­gen wer­den zu Hau­se gepflegt. Vie­le Ange­hö­ri­ge sind durch die Pfle­ge und die Berufs­tä­tig­keit dop­pelt belas­tet. Aber: Pfle­ge­tä­tig­keit darf kein Armuts­ri­si­ko sein!

Lesen Sie in unse­rem Blog, was genau wir von der künf­ti­gen Bun­des­re­gie­rung beim The­ma Pfle­ge for­dern.

Sozia­le Absi­che­rung verbessern

Die Pan­de­mie darf nicht wei­ter zur Ver­tie­fung sozia­ler und öko­no­mi­scher Ungleich­heit füh­ren. Coro­na hat ein­mal mehr gezeigt wie unter­schied­lich Lebens­be­din­gun­gen in Deutsch­land sind und wie mehr oder weni­ger resi­li­ent Men­schen gegen­über Kri­sen und schwie­ri­gen Situa­tio­nen sind. Das betrifft die Wohn­si­tua­ti­on genau­so wie die Bil­dung von Kindern.

Ergän­zen­de Rege­lun­gen sozia­ler Siche­rung sind unab­ding­bar, um Men­schen vor Armut, sozia­lem und öko­no­mi­schem Abstieg, vor Über­schul­dung, Woh­nungs­lo­sig­keit, Erwerbs­lo­sig­keit zu bewah­ren und auch jene vor Sta­tus­ver­lust zu schüt­zen, die in der Pan­de­mie als „neue Arme“ nur lang­sam sicht­bar wer­den. Das Netz sozia­ler Siche­rung muss fes­ter geknüpft wer­den, damit Men­schen in schwie­ri­gen Lebens­ver­hält­nis­sen nicht in sozia­le Not­la­gen geraten.

Lesen Sie in unse­rem Blog, was genau wir von der künf­ti­gen Bun­des­re­gie­rung beim The­ma Sozia­le Absi­che­rung for­dern.

Kli­ma­schutz gerecht gestalten

Die Auf­ga­be, das Kli­ma zu schüt­zen ist enorm. Um die 1,5‑Grad-Grenze annä­hernd zu errei­chen, müs­sen wir die Emis­sio­nen in Deutsch­land in den kom­men­den fünf bis sechs Jah­ren etwa hal­bie­ren. Aber was hat Kli­ma­schutz mit sozia­ler Gerech­tig­keit zu tun?

Sozia­le Gerech­tig­keit und Kli­ma­schutz bedin­gen sich gegen­sei­tig. Denn ein­kom­mens­är­me­re Men­schen, Älte­re sowie Kin­der und Jugend­li­che lei­den stär­ker unter den Fol­gen der bereits spür­ba­ren Kli­ma­kri­se, in Deutsch­land und auf der gan­zen Welt.

Des­halb dür­fen Kli­ma­schutz­maß­nah­men nicht aus falsch ver­stan­de­ner Rück­sicht­nah­me auf ein­kom­mens­schwä­che­re Haus­hal­te unter­blei­ben. Aber: Die bis­he­ri­ge Kli­ma­po­li­tik setzt vor allem auf finan­zi­el­le Anrei­ze, um CO2 ein­zu­spa­ren. Das begüns­tigt Bes­ser­ver­die­nen­de. Des­halb mischen wir uns in die Kli­ma­po­li­tik ein und for­dern: Kli­ma­schutz muss sozi­al und gerecht sein!

Lesen Sie in unse­rer Bro­schü­re, was genau wir von der künf­ti­gen Regie­rung für einen sozi­al gerech­ten Kli­ma­schutz fordern.

Sie inter­ess­sie­ren sich für wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen zu unse­ren For­de­run­gen oder möch­ten über die The­men ins Gespräch kommen?

Hier fin­den Sie unser aus­führ­li­ches sozi­al­po­li­ti­sches Hin­ter­grund­pa­pier als PDF-Down­load.

 

Social Media Kachel für Direktansprache

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MACHEN SIE MIT UND SPRE­CHEN SIE KANDIDAT:INNEN DIREKT AN!

Zum Bei­spiel auf Social Media: Laden Sie die PDF mit den Moti­ven zu unse­ren For­de­run­gen her­un­ter und tra­gen Sie die Politiker:innen ein, die Sie anspre­chen möchten.

Pos­ten Sie dann eine JPG-Datei mit dem Pla­kat in Ihren Social-Media-Kanä­len und nut­zen Sie den Hash­tag: #Das­Ma­chen­Wir­Ge­mein­sam. Eine genaue Erläu­te­rung zur Ver­wen­dung liegt mit im Download-Ordner.

Oder nut­zen Sie unse­re E‑Mail-Vor­la­ge, um die Kan­di­die­ren­den in Ihrem Wahl­kreis nach Ihrer Posi­ti­on zu fra­gen. So erfah­ren Sie, wel­che Plä­ne unse­re Politiker_innen für die nächs­te Legis­la­tur­pe­ri­ode haben.